Schlachthaus Theater Bern
Startrampe

Janjic/Höll :

pearl harbor mon amour

Vorstellungen: 21.10.2009 (Uraufführungs-Produktion. Premiere) | 23.10.2009 (Uraufführungs-Produktion) | 24.10.2009 (Uraufführungs-Produktion)

Spiel Ort: Schlachthaus Keller

Ein Text von Wolfram Höll nach dem Film «Pearl Harbor» von Michael Bay.

«und immer wieder stürzt die Kamera hinunter auf Pearl Harbor, als wäre der Film die Bombe, deren Explosion er zeigt. Und wie nennt man bitteschön auf gut Englisch einen Film, bei dem es Freund und Feind graust: A Bomb, ganz recht! Verdummt in alle Ewigkeit» ( Rolf Giesen, Ronald M. Hahn)

Der Regisseur Michael Bay erzählt in Pearl Harbor das Schicksal zweier Piloten und einer Krankenschwester inmitten des japanischen Angriffs auf den gleichnamigen amerikanischen Militärstützpunkt. Der Film gilt als einer der schlechtesten aller Zeiten. Zurecht, und gleichzeitig tut man ihm mit dem Urteil doch Unrecht, denn: Pearl Harbor ist eigentlich Theater. Sehr gutes sogar: Wie und wo liessen sich Luftkämpfe und Bombardements besser darstellen als auf der Bühne?
Frei nach dem Kriegsepos konzentriert sich pearl harbor mon amour auf die Liebesgeschichte zwischen Raf, Danny und Eve. Die Geschichte einer ménage à trois, nach dem Motto: Wir können nur zu dritt und drei sind einer zuviel. Aber auch die Action kommt nicht zu kurz: Kommen die drei nicht weiter, kommt die Bombe. Ein großer Theaterabend mit echten Tränen, Explosionen und Hawaiihemden.


Mit: Johanna Holembowski, Christoph Rothenbuchner, Reto Stalder und Jost op den Winkel. Text: Wolfram Höll, nach dem Film «Pearl Harbor» von Michael Bay. Inszenierung: Daniela Janjic und Wolfram Höll. Dramaturgische Betreuung: Simone von Büren.
In Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern.

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