Schlachthaus Theater Bern
Figurentheater

Marius Kob (Bern):

GHOST CITY

Vorstellungen: 15.02.2012 (Probier-Mich-Preis) | 17.02.2012 | 18.02.2012 | 19.02.2012 | 21.02.2012

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Eine Modellstadt als Theater; eine verlassene ostdeutsche Plattenbau-Landschaft mit ihren Geschichten, in die man als Zuschauer-Voyeur eintaucht.

Marius Kob, Figurentheaterspieler und Masterabsolvent der HKB, baut mit GHOST CITY eine begehbare Modellstadt für die Bühne. Inspiriert haben ihn die verlassenen Plattenbauten seiner Heimatstadt Magdeburg im Osten Deutschlands ebenso wie die Überbauungen, auf die er in Bern stiess. Ein düsteres, schummriges Plattenbauviertel besetzt den Theaterraum. Das Quartier ist menschenleer, sich selbst überlassen und dem Zerfall preisgegeben. Die ZuschauerInnen bewegen sich wie stille ArchäologInnen durch die Winkel und Gassen dieser morbiden Tristesse. Plötzlich dringen leise Töne aus den Zimmern der Häuser, Geräusche, die nicht verstummen wollen und die in ewigen Wiederholungen wiederkehren. Stimmen sprechen, flüstern und wispern aus den Wohnungen und verwandeln das Setting in einen dreidimensionalen Comic mit Geschichten aus dem Leben der einstigen StadtbewohnerInnen.

A deserted neighborhood. No one lives here – except for the ghosts. They live in the buildings and whisper their stories in GHOST CITY, a 15x15 m walk-through model.


Foto: © Donata Ettlin

Mit: Marius Kob, Lena Kießling, Pauline Drühnert. Idee und Konzept: Marius Kob. Klangkomposition: Leo Hofman. Oeil extérieur: Nils Torpus. Produktionsassistenz: Anna Byland. Ein Projekt im Rahmen des Masterstudiengangs der Hochschule der Künste Bern.
Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern, Treibstoff Theatertage Basel, Tuchlaube Aarau, Fabrikpalast Aarau, Hochschule der Künste Bern.

«Ghostcity Kaserne.pdf» :pdf

«Annäherungen an grosse Themen.pdf» :pdf

«Vagbundieren in der Geisterstadt.pdf» :pdf