Schlachthaus Theater Bern
Kindertheater

Schauplatz International (Bern/Berlin):

DER SPIELPLATZ

Vorstellungen: 15.03.2012 (Uraufführungs-Produktion. Premiere) | 17.03.2012 (Uraufführungs-Produktion) | 18.03.2012 (Uraufführungs-Produktion) | 21.03.2012 (Das Kinderstück. Jetzt auch für Erwachsene!)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Eine ganz besondere und ganz normale Tätigkeit. Kinder tun es die ganze Zeit. Erwachsene seltener, manchmal gar nicht mehr. Ausgenommen Theaterleute. Was ist es?
Darüber macht Schauplatz International ein Kinderstück!

(Bitte den Kindern vorlesen.) Liebe Kinder, wir müssen euch etwas erzählen: Vor langer Zeit hat uns jemand mitgenommen und weg geführt. Wir wissen nicht mehr genau, wie wir hierhin gekommen sind. Es ist eine vergessene Welt, vergessen und schön. Wir werden sie euch zeigen. Uns gefällt sie sehr. Warum? Weil man die ganze Zeit spielen kann. Wir können sogar davon leben, dass wir die ganze Zeit spielen. Das ist unser Beruf. (Die folgenden drei Sätze richten sich an Erwachsene, bitte erklären Sie sie ihren Kindern. Maria Montessori sagte, das Spielen sei „«die Arbeit meiner Kinder». Ein Kind sei «ein Arbeiter, dessen Aufgabe es ist, den Menschen hervorzubringen.» Dieser Meinung war ja auch Schiller.) Liebe Kinder, erklärt doch euren Eltern, warum ihr mit eurem Spielen kein Geld verdient. Ihr seid doch irgendwie anders als wir. Trotzdem wird euch unser Ort gefallen – obwohl hier, entgegen allen Vermutungen, wenig gevögelt wird (Den letzten Teil des Satzes können sie mit «viele Fledermäuse rumflattern» ersetzen.) Habt keine Angst, kommt mit! Die Leute sagen ja, das sei unser erstes Kinderstück, dabei sind wir seit dem letzten Jahrhundert am Spielen.


What is a playground? An utopia. Anything you can imagine becomes real. And then suddenly we ask ourselves: What are we playing at? And where are we anyway?



Foto: Alexander Jaquemet


Foto: Alexander Jaquemet


Foto: Alexander Jaquemet

Mit Schauplatz International und Gästen. Konzept und Idee: Schauplatz International (Bieri / Ellend / Liebl / Studer).
Musik: Trummer. Ausstattung: Diana Ammann. Raum: Diana Ammann, Alexander Jaquemet. Technik: Max Stelzl, Matthias Keller. Assistenz: Isabelle Jakob. Produktionsleitung: Eva-Maria Bertschy. Foto: Franziska Frutiger, Alexander Jaquemet. Grafik: Jiri Chmelik.

Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern und Fabriktheater Rote Fabrik.

Beitrag DRS2 Reflexe

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