Schlachthaus Theater Bern
Performance

BONE 14:

Festival für Aktionskunst I

Vorstellungen: 30.11.2011

Im Rahmen von:

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Esther Ferrer (ES): EL ARTE DE LA PERFORMANCE: TEORIA Y PRACTICA,
Emilio Lopez-Menchero (BE): CLAQUETTES,
Dorothea Schürch (CH): CODE DU SOUFFLE,
Fredie Beckmans (NL): HOTPOT II - homo bulla est.

Performance Art als Kunst des Handelns! BONE , neu kuratiert von Valerian Maly und Peter Zumstein, vertritt eine zeitgenösssiche, medienspezifische und prozessorientierte Kunstform, die nicht nur dem Theater verbunden ist, sondern ebenso im Kontext von Musik, Bildender Kunst, Literarischem Schreiben oder Urbanistik zu betrachten ist. BONE lädt von 30. November bis 3. Dezember allabendlich ins Schlachthaus ein, trägt aber auch die Aktionskunst in die Stadt. Ein Festival der KünstlerInnen, das um den HOTPOT von Fredie Beckmans in die Nacht geht.


Esther Ferrer


Emilio Lopez Menchero


Dorothea Schürch

Esther Ferrer (*1937), im Baskenland geboren, gilt als eine der wichtigsten Künstlerinnen Spaniens. 1966 trat sie der radikal-konzeptuellen Performancegruppe «Zaj» bei, die von Walter Marchetti und Juan Hidalgo gegründet und durch John Cage gefördert wurde. Esther Ferrers Arbeit umfasst Objekte, Photographien, basierend auf dem System von Primzahlen sind auch ihre Performances strukturiert. «Esther Ferrers work can be regarded as a very particular minimalism, which integrates rigour, humor, diversion and absurdity» (Silvie Ferré). Esther Ferrer repräsentierte 1999 Spanien an der Biennale Venedig.

Emilio López-Menchero (*1960), als Sohn von spanischen Einwanderern in Mol, Belgien, geboren, liess sich zunächst in Brüssel zum Architekten ausbilden. 1988 schloss er auch, immer in Brüssel, ein Studium der Bildenden Künste ab.
In seinen Performances verhandelt Emilio López-Menchero u.a. auf unterschiedliche Weise die Frage nach Identität. Dabei bedient er sich diverser spanischer und belgischer Clichés und setzt diese in einem fremden Kontext neu ein.

Dorothea Schürch (*1960) schreibt zu ihrer Performance: SING THINK ist ein «mit der Stimme etwas tun». Mit SING THINK untersuche ich mein über 20 Jahre als Stimmimprovisatorin entwickeltes Werkzeug. Das luftförmige, das in einer Körperhöhle hausende, das raffiniert mehrstimmige, das alles affizierende Werkzeug, das immer auch Material ist. SING THINK, ein work in progress, bewegt sich zwischen Stimmenhören und forensischen Stimmenanlysen, zwischen hypnotischen Wirkungen der Stimme und Lautsprechern, zwischen Theater, Installation, Performance und Archiv.

Fredie Beckmans (*1956), Weltmeister a. D. der Kochperformance und als solcher «Champignon du Monde», königlich ausgezeichneter Bildermaler, Performancekünstler, Zeichner, und Autor bezeichnet sich selbst als den schlechtesten Künstler aller Zeiten (wehe es mache ihm jemand diesen Rang streitig!). Der Gründer des legendären Amsterdamer «worstclub» residiert derzeit hoch über Biel im Atelier Robert als Gastkünstler . Fredie Beckmans erhält von BONE den Auftrag, jeden Abend einen HOTPOT zu servieren – auch wenn er der schlechteste Künstler ist, der beste Bereiter fantasievoller Speisen ist er allemal!

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