Schlachthaus Theater Bern
Konzert

Hassan Taha (Damaskus) und Anna Spina (Bern):

DAMIT ICH ABREISEN KANN

Vorstellungen: 09.09.2012

Im Rahmen von: BIENNALE BERN 2012: KAPITAL

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Ein arabisch-schweizerisches Musikprojekt.

Mit einem aussergewöhnlichen Instrumentarium spielt das internationale Ensemble ein abwechslungsreiches Konzert. Neben Werken des jordanischen Komponisten Sead Haddad und des Schweizer Komponisten Xavier Dayer stehen politische Texte des griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis und traditionelle arabische Improvisationen auf dem Programm. Vom syrischen Komponisten und Musiker Hassan Taha wird eine Komposition zum Thema Kapital zu hören sein, die eigens für dieses Konzert in Auftrag gegeben wurde.
Dieses Projekt ist ein gelungenes Beispiel für internationale Vernetzung im Bereich der Musik und zeigt neue Wege der interkulturellen Kommunikation auf. Es ist in der Schweiz verwurzelt, weist aber offen und unvoreingenommen über die Landesgrenzen hinaus. Wie der Titel impliziert, befinden sich die Beteiligten im Aufbruch, am Beginn einer Reise; sie sind bereit für neue Begegnungen, schaffen neue Verbindungen, machen Grenzen bewusst.
Der syrische Komponist Hassan Taha und seine Frau, die Sängerin Najat Suleiman, waren 2011 Artist in Residence im Schlachthaus.


Foto: Priska Ketterer

Mit Najat Suleiman, Stimme (arabisch), Yuji Noguchi, Klarinetten, Françoise Rivalland, Santur / Zarb, Anna Spina, Viola.
Veranstaltet durch Verein VgV, Schlachthaus Theater und Biennale Bern.

Zu BIENNALE BERN 2012: KAPITAL

Die Biennale Bern ist ein transdisziplinäres Festival für zeitgenössisches Kunstschaffen. Veranstaltet wird die Biennale von zahlreichen Kulturinstitutionen der Stadt Bern - mit dem Ziel, die lokalen Veranstalter mit regionalen, nationalen und internationalen Kunstschaffenden zusammenzuführen.

Ein Thema dient dem Festival als Bündelung und zugleich als Anstoss für neue Projekte. Nach Fremdgehen (2008) und Wut (2010) wagt sich die Biennale Bern 2012 an ein Thema, das heute die ganze Welt bestimmt und prägt: Kapital. Wir leben in einer Zeit, in der alles über die Geldflüsse geregelt wird. Alles wird kapitalisiert. Die Biennale Bern 2012 will mit Projekten aus den Sparten bildende Kunst, Theater, Performance, Musik, Literatur und Film eine profunde Auseinandersetzung mit dem Festivalthema erreichen. Neben den künstlerischen Darbietungen werden auch Plattformen für Referate und Diskussionen mit Gästen aus den Bereichen Politik, Ökonomie und Soziologie geschaffen.



«Keine alten Rahmen fuer aktivistische Kunst!» WOZ 23.08.12:pdf