Schlachthaus Theater Bern
Stückentwicklung

Splätterlitheater & Matto Kämpf (Luzern/Bern) :

SCHLACHTHUUS SÜDPOL

Vorstellungen: 12.10.2012 (Uraufführungs-Produktion. Premiere) | 13.10.2012 (Uraufführungs-Produktion. Anschliessend «REIHE 5 fragt nach») | 16.10.2012 | 18.10.2012 | 23.10.2012 | 24.10.2012 | 25.10.2012 (Zusatzvorstellung wegen grosser Nachfrage) | 26.10.2012 | 27.10.2012

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Wenn die wilde Gruppe aus Luzern (EM SCHNÄUZLI SINE LETSCHTI KAMPF) auf den Berner Autor trifft, dann fliegen die Fetzen und spritzt das Blut! Ein Kasperlitheater der anderen Art. Auf Mundart und ein bisschen Englisch.

Ein Wettrennen zum Südpol. Es treten aber nicht etwa Amundsen und Scott gegeneinander an, wie das im Winter 1911 der Fall war, sondern vier fiktive Expeditionen. Diese parodieren verschiedene Haltungen gegenüber dem grossen Abenteuer. Ein englisches Schiff mit tollpatschigen Lords macht den Anfang. Diese wollen die zivilisatorischen Errungenschaften Britanniens an den Südpol tragen. Dicht auf den Fersen folgt ihnen eine Crew mit Biologen, die darauf aus sind, die dortige Fauna und Flora zu erforschen, bevor alles zerstört wird. Das dritte Schiff ist voller Outdoor-Fanatiker, die sich selber etwas beweisen wollen, eine Expedition an die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit. Die Vierten im Bunde: Schwermütige Nihilisten, die sich vom Umstand, dass es am Südpol vermutlich überhaupt rein gar nichts gibt, Linderung versprechen.

Selbstverständlich wird auch ordentlich gesplättert: Die Schiffe bekämpfen und versenken sich in einem fort, der Skorbut erfordert ständiges Amputieren von allen möglichen Körperteilen, ein hungriger Eisbär geht um, Harpunen fliegen durch die Luft usw.


Foto: Juliette Ueberschlag


Foto: Juliette Ueberschlag


Foto: Juliette Ueberschlag

Spiel, Puppenbau und Bühnenbild: Patric Gehrig, Nina Steinemann, Jürg Plüss. Stücktext: Matto Kämpf. Sounddesign und Technik: Rebecca Stofer. Lichtdesign und Technik: Onsja S. Egli. Produktionsleitung: Michael Röhrenbach.
Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern und Südpol Luzern.

Der makabre Handpuppenspass hat seinen Preis! Die Finanzierung der Produktion SCHLACHTHUUS SÜDPOL ist nocht nicht ganz gesichert. Man kann seine Liebe ganz konkret beweisen mit Crowfunding auf www.wemakeit.ch

«Puppen für die grossen Kinder» Berner Kulturagenda Oktober 2012:pdf

«Für Kindsköpfe – nicht für Kinder» KulturStattBern 13.10.12:pdf

«Bei diesem Puppenspiel fliesst Blut» BZ 16.10.12:pdf

«Regel 3 Kasperli muss sterben» Der Bund 11.10.12 :pdf

«Den Rotfarb-Besuchern das Gruseln lehren» Zürichsee-Zeitung 07.05.2014:pdf

«Kasperli lehrt Rotfarb-Besuchern das Gruseln» Linth24 09.05.2014:pdf

«TM-tra-trallala, der Kasperli ist zum Gruseln da» Die Südostschweiz 09.05.2014:pdf