Schlachthaus Theater Bern
Theater

Caroline Schenk (Bern):

VOULEZ-VOUS COUCHER AVEC MOI?

Vorstellungen: 22.01.2013 (Uraufführungs-Produktion. Premiere) | 22.01.2013 (Uraufführungs-Produktion) | 23.01.2013 (Uraufführungs-Produktion. Probier-Mich-Preis) | 23.01.2013 (Uraufführungs-Produktion. Probier-Mich-Preis) | 24.01.2013 (Uraufführungs-Produktion) | 24.01.2013 (Uraufführungs-Produktion) | 25.01.2013 (Uraufführungs-Produktion. Anschliessend «REIHE 5 fragt nach») | 25.01.2013 (Uraufführungs-Produktion) | 26.01.2013 (Uraufführungs-Produktion) | 26.01.2013 (Uraufführungs-Produktion)

Im Rahmen von: WINTERFESTSPIELE 2013 - DIE EIGENEN VIER WÄNDE

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Eine Theaterinstallation für zehn Betten, fünf PerformerInnen, eine Musikerin und eine Videoarbeit.

Die absolute Intimsphäre – das Bett – wird in einen öffentlichen Raum – das Theater – verpflanzt. Das Schlachthaus wird zu einem Schlafsaal. Das Publikum darf zusehen und zuhören oder sich dazulegen. Was geschieht mit uns, wenn wir aufgefordert werden, diesen intimen Rückzugsort in einem öffentlichen Raum mit unbekannten Menschen zu teilen? Existieren Intimität und Privatsphäre heute überhaupt noch? Wenn ja, in welcher Form?
Fünf PerformerInnen liegen in zehn Betten und laden Sie ein, die Schranke zwischen privat und öffentlich zu überwinden: Setzen Sie sich zu uns ans Bett! Legen Sie sich zu uns ins Bett! Lassen Sie sich eine Geschichte ins Ohr flüstern. Wir erforschen gemeinsam mit Ihnen die Grenze zwischen intim und öffentlich, überschreiten sie, verschieben sie und entdecken sie neu.
Die Bühne ist aufgehoben, das Publikum bewegt sich frei, hört zu, beobachtet und entscheidet selber über die Dauer seines Besuchs.

The ultimate private sphere – the bed – is relocated into the ultimate public space – the theatre. What happens when we are prompted to share this intimate space with strangers?

Vom 12.1. bis zum 12.2.13 zeigt das Schlachthaus Theater Bern vier Produktionen zum Thema DIE EIGENEN VIER WÄNDE. Zum Thema werden Haus, Wohnung, Zimmer, Orte des privaten Glücks, der letzten Intimität in einer durchleuchteten Welt oder der heimischen Tyrannei.
Hier vertreibt das Theater die Illusion der Geborgenheit. Hier dreht das Theater die Verhältnisse um und macht das Private öffentlich. Das Theaterpublikum darf ja grundsätzlich durch das Schlüsselloch schauen und teilhaben am Privaten. Hier darf es sogar antasten, wie der Privatraum sich anfühlt.
Legen Sie sich ins Bett mit Unbekannten (bei Caroline Schenk), schleichen Sie sich in eine fremde Wohnung und machen Sie sich ganz klein, um die Einwohner nicht zu stören (bei mikeska:plus:blendwerk), schauen Sie der mächtigen Familie der grossen Puppen beim Frühstück zu (Puppentheater Halle) und rücken Sie einer Künstlergruppe (Supergrupa Azorro) beim intimsten Prozess der künstlerischen Schöpfung auf den Pelz.


Foto: Daniel Rihs


Foto: Daniel Rihs


Foto: Daniel Rihs


Screenshot Webcam

Mit: Irene Eichenberger, Newa Grawit, Thomas Handzel, Miko Hucko, Armin Kopp. Konzept, Inszenierung, Rauminstallation: Caroline Schenk. Dramaturgie: Anke Zimmermann. Musik: Andrea Brunner. Video: Manuel Schüpfer, Samuel Radvila (Optickle). Organisation: Daniela Schenk.
In Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern


KulturStattBern Beitrag:

«Sich im Schlachthaus wie zu Hause fühlen» Berner Kulturagenda Januar 2013:pdf

«Blosse und zerwühlte Betten» Der Bund 17.01.13:pdf

«Dreistimmiges Bettgeflüster» KulturStattBern 23.01.12:pdf

«Im Bett mit Fremden» Der Bund 24.01.13:pdf