Schlachthaus Theater Bern
Theater

mikeska:plus:blendwerk (Zürich/Bern):

JULIES ROOM :: EINE PROJEKTION

Vorstellungen: 30.01.2013 (Berner Premiere) | 01.02.2013 | 01.02.2013 | 04.02.2013 | 04.02.2013 | 05.02.2013 | 05.02.2013 | 06.02.2013 | 06.02.2013 | 07.02.2013 | 07.02.2013 | 08.02.2013 | 08.02.2013 | 11.02.2013 | 11.02.2013 | 12.02.2013 | 12.02.2013

Im Rahmen von: WINTERFESTSPIELE 2013 - DIE EIGENEN VIER WÄNDE

Spiel Ort: Beginn im Kulturpunkt/PROGR

Video-Live-Performance für fünf simultane Videos, drei Performerinnen und je zehn BesucherInnen.

Eine Wohnung in der Stadt. Eine aufstrebende Pop-Sängerin kommt nach Hause, kurz darauf auch ihr Freund. Beide verbindet ein mysteriöses Ereignis der Vergangenheit. Es scheint allgegenwärtig. Mitten in der Nacht klingelt es an der Tür: Eine junge Frau ist draussen. Sie drängt sich in das Leben der Sängerin, möchte sein wie sie. Eine Stunde später. Dieselbe Wohnung, derselbe Cast - im Theater. Etwas ist anders. Was war vorher, was kommt später?

Zweimal erleben die BesucherInnen eine verblüffend ähnliche Geschichte. Zweimal beobachten sie ein Leben, das bestimmt ist von der Angst, nur eine Kopie zu sein.
Zunächst läuft das Publikum durch eine Installation simultaner Videos aus unterschiedlichen Perspektiven einer Wohnung, dann durch die hyperrealistische Kopie dieser Wohnung. Während im Gedächtnis des Zuschauers das Filmerlebnis noch nachhallt, materialisiert sich die Projektion.

An apartment in Bern. Julie gets home, followed by Robert. An incident connects the two and burdens them. A strange woman penetrates their lives. What has happened? What do you remember?

Vom 12.1. bis zum 12.2.13 zeigt das Schlachthaus Theater Bern vier Produktionen zum Thema DIE EIGENEN VIER WÄNDE. Zum Thema werden Haus, Wohnung, Zimmer, Orte des privaten Glücks, der letzten Intimität in einer durchleuchteten Welt oder der heimischen Tyrannei.
Hier vertreibt das Theater die Illusion der Geborgenheit. Hier dreht das Theater die Verhältnisse um und macht das Private öffentlich. Das Theaterpublikum darf ja grundsätzlich durch das Schlüsselloch schauen und teilhaben am Privaten. Hier darf es sogar antasten, wie der Privatraum sich anfühlt.
Legen Sie sich ins Bett mit Unbekannten (bei Caroline Schenk), schleichen Sie sich in eine fremde Wohnung und machen Sie sich ganz klein, um die Einwohner nicht zu stören (bei mikeska:plus:blendwerk), schauen Sie der mächtigen Familie der grossen Puppen beim Frühstück zu (Puppentheater Halle) und rücken Sie einer Künstlergruppe (Supergrupa Azorro) beim intimsten Prozess der künstlerischen Schöpfung auf den Pelz.


© Heinz Holzmann


© Heinz Holzmann


© Heinz Holzmann


© Heinz Holzmann


© Heinz Holzmann

Mit: Karin Enzler, Christopher Novak, Petra Schmidig. Regie: Bernhard Mikeska. Text: Lothar Kittstein. Raum: Dominic Huber. Video: Nicolai Hildebrandt. Musik und Sounddesign: Knut Jensen. Licht: Christa Wenger. Kostüm: Judith Steinmann. Dramaturgie: Michaela Stolte. Produktion:mikeska:plus:blendwerk in Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern und Theaterhaus Gessnerallee Zürich.


«Der Publikumsanimateur» Der Bund 24.01.13:pdf

«Ein Publikum voller Gespenster» Der Bund 01.02.13:pdf

«Julies Room» BZ 31.01.13:pdf

«Verwirrung light» Der Bund 06.02.13:pdf