Schlachthaus Theater Bern
Stückentwicklung

Club 111 (Bern):

Sex in Zeiten der Apokalypse

Vorstellungen: 16.12.2010 (Uraufführungs-Produktion. Premiere) | 19.12.2010 (Uraufführungs-Produktion. Anschliessend «REIHE 5 fragt nach») | 21.12.2010 (Uraufführungs-Produktion) | 22.12.2010 (Uraufführungs-Produktion) | 23.12.2010 (Uraufführungs-Produktion) | 29.12.2010 (Uraufführungs-Produktion) | 30.12.2010 (Uraufführungs-Produktion) | 31.12.2010 (Uraufführungs-Produktion)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

In der Reihe POPHILEX: Politisch-Philosophischer-Exhibitionismus zeigt der Club 111 Sex.

Ist Sex Glück? Oder ist Sex langweilig? Wird er überbewertet oder ist er tatsächlich so gesund? Braucht es Liebe für den Sex? Ist Sex Gewalt? Ist er das grösste Geschenk der Natur an den Menschen? Kann Sex zur Erleuchtung führen oder ist er bloss eine kostenlose Abendunterhaltung? Ist er Kommunikation oder Sport, oder beides? Wie wichtig ist Sex wirklich? Warum gibt es Aussteiger? Was muss das weibliche Viagra können? Warum hat uns die Moral so fest im Griff? Was macht Beate Uhse so spiessig? Und ist Gruppensex tatsächlich ein Hobby wie jedes andere?
Wir mixen Dokumentarisches mit Explizitem, Spielerisches mit Verklemmtem, Tierisches mit Prüdem und gehen an die Grenzen des Schamgefühls. Lässt sich Sex auf der Bühne darstellen, so dass ein künstlerischer Mehrwert entsteht? Und apropos Mehrwert: Warum kommt beim Thema Sex immer so schnell das Geld ins Spiel? Fragen über Fragen, die unser Guru Doktor «Ich-hatte-sie-alle» Rat auch nicht wirklich zu beantworten weiss. Aber was solls. Sex soll ein Geheimnis bleiben.
Seit zwei Jahren und ebenso vielen Produktionen hat sich der Club 111 einer neuen theatralen Aufgabe zugewandt, den «Grossen Fragen des Lebens», wir nennen es POPHILEX: Politisch-Philosophischer-Exhibitionismus. Was wie eine Form von Grössenwahn klingt, ist in erster Linie eine Methode: Wir fabrizieren ein Destillat, das sich aus unseren Recherchen und Improvisiertem, dem Zeitgeist und unseren persönlichen Erfahrungen zusammensetzt und dies stets zu einem richtig grossen Thema. Jetzt, nach Geld und Kultur, hat sich unser Publikum überraschenderweise für das Thema Sex entschieden...


Foto: Yoshiko Kusano

Von und mit Silvester von Hösslin, Dominique Jann, Danijela Milijic, Grazia Pergoletti und Michael Rath. Musik: Simon Hari. Regie: Meret Matter. Textfassung: Matter / Moerikofer / Pergoletti. Ausstattung: Sarah Giancane. Licht: René Schütz. Regieassistenz: Michael Steiner. Grafik: Serge Nyfeler. Produktion: Roland Amrein.

«Sex in Zeiten der Apokalypse.pdf» :pdf

«Schlüfriger Spass im Schlachthaus.pdf» :pdf

«Sex ist der fragiste Punkt des Menschen.pdf» :pdf

«Der Sex, das Ich und die anderen.pdf» :pdf

«Bei diesem Thema lügen eh alle.pdf» :pdf