Schlachthaus Theater Bern

fünfnachbusch:

MI LIEB GSTÖÖRT VÄTTU

ab 8 Jahren

Vorstellungen: 13.01.2016 (Premiere) | 16.01.2016 | 17.01.2016 | 23.01.2016 | 24.01.2016 | 29.01.2016 (Zusatzvorstellung wegen grosser Nachfrage) | 30.01.2016 | 31.01.2016 (Letzte Vorstellung!)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern // Keller

Biba ist neun und hat ein Problem: Sein Vater ist krank, bipolare Störung nennt sich das. Doch egal, wie schwierig das für Biba ist, er liebt seinen Vater und erklärt die verrückte Krankheit zum Feind.

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Biba ist neun. An Schultagen ist er morgens immer sehr müde. Ausser heute. Heute ist er fit wie in den Ferien. Bibas Vater Malou (43) ist ein genialer Erfinder. Sogar die Weltraumbehörde NASA hat sich schon für Malous Ideen interessiert. Aber heute ist Malou so müde, dass er den Wecker verschläft – und auch nicht aufstehen will, als Biba ihn weckt.

«Mi lieb gstöört Vättu» handelt vom Alltag eines Kindes, das mit seinem kranken Vater zusammenlebt. Dieser leidet an einer bipolaren Störung und ist manchmal so traurig, dass er es kaum aushält – und an anderen Tagen ist er fit, gesprächig und genial. Das macht Bibas Leben nicht gerade einfach. Aber er weiss sich fast immer zu helfen – ob es darum geht, Malou aus dem Bett zu kriegen, die Wohnung auf Vordermann zu bringen oder Malous Erfindungen zu verkaufen.

Theater fünfnachbusch erzählt eine Geschichte, die die herkömmlichen Autoritätsverhältnisse spielerisch auf den Kopf stellt, um sie so aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Gruppe zeigt das komische und ernsthafte Stück von Paula Fünfeck auf berndeutsch (Übersetzung: Raphael Urweider) mit einem erwachsenen Schauspieler und einem neunjährigen Kind auf der Bühne.


Foto: Katrin Haunreiter

Spiel: Thomas U. Hostettler (Malou), Luna Paiano (Biba) Regie: Hannes Rudolph Ausstattung: Renate Wünsch Musik: Simon Ho Szenische Mitarbeit: Katharina Vischer und Graziella Cisternino Produktionsleitung: Annette von Goumoëns Technik, Licht: Demian Jakob


Eine Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern

Mit freundlicher Unterstützung von Stadt und Kanton Bern, Pro Helvetia, Ernst Göhner Sttiftung, Burgergemeinde Bern, Migros Aare, Jürg George Bürki-Stiftung und Schweizerische Interpretenstiftung