Schlachthaus Theater Bern

Top Ten Productions:

Der Rock meines Vaters

Vorstellungen: 09.03.2016 (Premiere) | 11.03.2016 | 12.03.2016 | 13.03.2016 (Letzte Vorstellung!)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater // Keller

Sie wurden als Kind nicht geschlagen und hatten auch keinen perversen Onkel. Sie sind in einem geborgenen, emanzipierten, alternativen Umfeld aufgewachsen. Ein Geschenk? Nein!

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«Lieber Papa, ich bitte Dich, folgende Fragen bis im Dezember zu beantworten. Ich muss Dich darüber informieren, dass Teile des Interviews für den Theaterabend verwendet werden und Dich daher fragen, ob Du damit einverstanden bist. Sonst denke ich mir was aus. Immerhin geht es ja um Dich und mich.»

Auf der Bühne zwei junge Menschen: Sie hatten eine problemlose, antiautoritäre Kindheit in emanzipierten Elternhäusern mit coolen 68er Vätern, die nicht durch Abwesenheit glänzten. Sie können sich nicht beklagen.

Nun sind sie Ende Zwanzig und haben keine eigene Meinung. Sie möchten Pink Floyd hassen können und auch Mal auf Unverständnis stossen. Sie sehnen sich nach Reibung! Und manchmal wünschen sie sich insgeheim, eine schwierigere Kindheit gehabt zu haben. Mit Alkoholiker-Vätern zum Beispiel, oder wenigstens einem Schrebergartenhäuschen; Dinge von denen sie sich kraftvoll hätten distanzieren können.

Achtung: Nur für linke Mittelschicht!

top ten productions ist ein frisch gegründetes Theaterkollektiv aus Bern. Ihre Bühne ist nicht nur Raum für Fiktion, sondern ein Feld, wo biografisches Material verarbeitet und weitergesponnen wird.

Medienstimmen:

«Soll ich nun rechtsradikal werden?» Interview von Lena Rittmeyer mit Simon Labhart und Johanna Dähler, Berner Kulturagenda BKA , 3. März 2016


Foto © Yoshiko Kusano

Konzept, Idee, Spiel: Simon Labhart, Johanna Dähler Stückentwicklung: Nils Torpus Licht/Technik: Demian Jakob Ausstattung: Jimena Cugat

Eine Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern, Winkelwiese Zürich

Mit der freundlichen Unterstützung von Ernst Göhner Stiftung, Burgergemeinde Bern, Alexis Victor Thalberg Stiftung, Jürg Georg Bürki-Stiftung, Stiftung Papa Labhart

Mit freundlicher Unterstützung des Master Theater der Hochschule der Künste Bern