Schlachthaus Theater Bern

Club 111:

Heimat Kosmos - alle drei Teile

mit zwei Pausen // inkl. Silvesterparty

Vorstellungen: 31.12.2016 (Letzte Vorstellung!)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater // Saal

Ein Abbild unserer Gesellschaft mit überraschenden Einblicken und Ausblicken, bis hin zu einer Utopie. Eine multikulturelle Saga in drei Teilen. Alle drei Teile hintereinander, danach Silvesterparty! (Party im Preis inbegriffen)

«Heimat Kosmos» ist ein Panorama der Unterschiede und Gemeinsamkeiten, das wichtige Stationen im Leben der Hauptfiguren zeigt und die unterschiedlichsten Macht- und Gesellschaftsverhältnisse einander gegenüberstellt. «Heimat Kosmos» thematisiert den Umgang mit öden Clichés genauso wie ein ideologisches Burnout, Harmonie bei ungleichen Paaren, Alltagsphobien oder neudefinierte intellektuelle Sexcodes.

Da ist zum Beispiel Sara, geschieden, Beraterin von bi-nationalen Paaren. Sie, die Sensibilisierte und Aufgeklärte, bewegt sich scheinbar vorurteilsfrei durch den Alltag. Sie trifft auf die hochbegabte Suna, Ehefrau und Putzfrau, die versucht, sich eine Ausbildung zu ermöglichen und sich nach und nach von ihrem Ehemann emanzipiert. Aris hingegen ist eigentlich Professor für Philosophie, kellnert aber in einem Café. Von seiner Kundschaft wird er masslos unterschätzt, trotzdem ist der Lebemann mit seinem Leben absolut zufrieden. Eine Verbindung zu Sara hat auch Dr. Konrad, der gefragte Arzt und Neurochirurg. Schlussendlich bringt Chandra, Inderin aus einer wohlhabenden Familie, alle zusammen: Sie möchte in der Schweiz einen utopischen Film vom Zusammenleben drehen.

In Teil 1 begleiten wir Sara durch den Tag, treffen auf die unterschiedlichen Charaktere und haben Teil an Saras Gedanken. Blickt man hier noch fragmentarisch auf die verschiedenen Lebensszenarien, erhalten die Menschen in Teil 2 eine Geschichte – und Vorurteile, die im ersten Teil konstruiert wurden, werden hinterfragt. Teil 3 schliesslich widmet sich der Utopie. Die Beteiligten finden sich in unwahrscheinlichen Szenarien wieder, die zwar theoretisch möglich wären, aber in der Realität kaum so stattfinden.


Foto © Yoshiko Kusano

Von: Meret Matter, Grazia Pergoletti, Gerhard Meister, Raphael Urweider, Gabriel Vetter, Susanne Zahnd Spiel: Rula Badeen, Wael Sami Elkholy, Rahel Johanna Jankowski, Ferhat Keskin, Mathis Künzler, Philippe Nauer, Grazia Pergoletti Regie: Meret Matter Musik: Wael Sami Elkholy Ausstattung: Renate Wünsch Technik: Demian Jakob Produktionsleitung: Roland Amrein

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