Schlachthaus Theater Bern

fünfnachbusch:

Mi lieb gstöört Vättu

Ab 8 Jahren

Vorstellungen: 22.10.2017 | 28.10.2017 | 29.10.2017 (Letzte Vorstellung!)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater // Keller

Biba ist neun und hat ein Problem: Sein Vater ist krank, bipolare Störung nennt sich das. Doch egal, wie schwierig das für Biba ist, er liebt seinen Vater und erklärt die verrückte Krankheit zum Feind. Wiederaufnahme

Biba ist neun. An Schultagen ist er morgens immer sehr müde. Ausser heute. Heute ist er fit wie in den Ferien. Bibas Vater Malou (43) ist ein genialer Erfinder. Sogar die Weltraumbehörde NASA hat sich schon für Malous Ideen interessiert. Aber heute ist Malou so müde, dass er den Wecker verschläft – und auch nicht aufstehen will, als Biba ihn weckt.

Mi lieb gstöört Vättu handelt vom Alltag eines Kindes, das mit seinem kranken Vater zusammenlebt. Dieser leidet an einer bipolaren Störung und ist manchmal so traurig, dass er es kaum aushält – und an anderen Tagen ist er fit, gesprächig und genial. Das macht Bibas Leben nicht gerade einfach. Aber er weiss sich fast immer zu helfen – ob es darum geht, Malou aus dem Bett zu kriegen, die Wohnung auf Vordermann zu bringen oder Malous Erfindungen zu verkaufen.

Theater fünfnachbusch stellt die herkömmlichen Autoritätsverhältnisse spielerisch auf den Kopf, um sie so aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Gruppe zeigt das komische und ernsthafte Stück von Paula Fünfeck auf berndeutsch (Übersetzung: Raphael Urweider) mit einem erwachsenen Schauspieler und einem Kind auf der Bühne. Mi lieb gstöört Vättu feierte am 13. Januar 2016 Premiere im Schlachthaus Theater und wird nun diese Saison nochmals gezeigt.


Foto © Ingo Höhn


Foto © Ingo Höhn


Foto © Ingo Höhn


Foto © Ingo Höhn

Spiel: Thomas U. Hostettler (Malou), Luna Paiano (Biba) Regie: Hannes Rudolph Ausstattung: Renate Wünsch Musik: Simon Ho Theaterpädagogische Begleitung: Katharina Vischer, Graziella Cisternino Produktionsleitung: Annette von Goumoëns

Eine Koproduktion mit dem Schlachthaus Theater Bern

Mit freundlicher Unterstützung von Kultur Stadt Bern, Swisslos Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, MIGROS kulturprozent, Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung