Schlachthaus Theater Bern
Theater

Commedia Bern:

Hofhuber – Ein Stück Land

Vorstellungen: 07.01.2010 (Uraufführungs-Produktion. Premiere) | 09.01.2010 (Uraufführungs-Produktion) | 10.01.2010 (Uraufführungs-Produktion)

Spiel Ort: Schlachthaus Theater Bern

Ein deftiger Monolog von Ruth Gundacker über das verstörende Landleben.

Commedia Bern: «Hofhuber – Ein Stück Land» Uraufführung. Ruth Gundackers dramatischer Erstling «Hofhuber – ein Stück Land» ist sprachlich, rhythmisch und inhaltlich ein Volltreffer, oder besser: ein gelungenes sprachliches Ungeheuer!
Die Rückgriffe einer Frau, Pia, in ihr Leben auf dem Lande. Alles bewegt sich oder stagniert im engen Raster von Gebären und Schlachten. Für Mensch und Tier gilt: friss oder stirb. Erzählt wird von einem Punkt aus, wo das Leben so gut wie schon vorbei zu sein scheint, Momentaufnahmen von einer brutalen Direktheit, unlarmoyant, drastisch, sinnlich, farbig, man «riecht» das Land und die Enge, man hört das Krachen der Hirnschale, wenn der Hofhuber geschlachtet wird, und man sieht in Pias Kopf, wo sich «die Andere» eigenwillig und renitent breit macht, je länger je gewaltiger. Es gibt keinen Satz zuviel, keine Erklärung, keine fussnotende Textpassage, alles reimt sich sparsamst wie von selbst auf das Unerträgliche in Pias Leben, auf das, was da ist und das, was eben nicht da ist.


Bild: Judith Schönenberger

Mit: Michaela Jonser. Regie: Trix Bühler. Text: Ruth Gundacker. Ausstattung: RenateWünsch, Salomé Bäumlin. Video /Grafik: Jackie Brutsche. Licht: Matthias Keller. Produktion: Jost Nyffeler.

«Geschlachtet, gewurstet, gefressen.pdf» :pdf

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