Schlachthaus Theater Bern
Theater

PLASMA:

Obduktion

Vorstellungen: 13.12.2007 (Berner Premiere) | 14.12.2007 | 15.12.2007 | 16.12.2007

Spiel Ort: Schlachthaus Theater

Vom sicheren Weg, das Glück zu finden: PLASMA portraitiert Heinrich von Kleist.

«Wir können nicht entscheiden, ob das, war wir Wahrheit nennen, wahrhaft Wahrheit ist, oder ob es nur so scheint.» PLASMA widmet sich in «Obduktion», ihrem zehnten Projekt, der Figur und den Gedanken Heinrich von Kleists. Kleists Verzweifeln daran, dass wir nicht wissen können, ob die Welt, die wir beschreiben, wirklich so ist, wie wir sie sehen, und der stolpernde und überbordende Versuch, sie dennoch in Worte zu fassen, sind perfektes Spielmaterial für die Tragikomiker, die das PLASMA-Universum bevölkern. Diese verkörpern nicht die Figur Kleists auf der Bühne. Aber die überhöhten Ansprüche, die Kleist an sich und Andere stellt und die nach dem Scheitern geradezu schreien, werden auf der Bühne zu tragikomischen Verkettungen. Seit 2000 forscht PLASMA, die Gruppe um den Regisseur und Autor Lukas Bangerter, an den Grenzen zwischen Theater, Musik und bildender Kunst. Von ihren mittlerweile elf Theaterprojekten (u. a. «Der Tanz der Honigbiene» 2001, «Delirium» 2004, «Random» 2006) werden viele nach wie vor gespielt.



Texten: Heinrich von Kleist. Mit: Wowo Habdank, Jorgos Margaritis, Andreas Spaniol, Jesko Stubbe, Mirjam Zbinden. Regie/Bühne: Lukas Bangerter. Musik: Jan Ratschko, Martin Wigger. Dramaturgie: Sarah Ross. Ausstattung/Kostüm: Petra Kenneth. Licht: Patrik Rimann. Video: Bernhard Kaeser. Produktion: Wolfram Heberle, GO-Theaterproduktionen. Eine Koproduktion von PLASMA mit dem Theater Gessnerallee Zürich.