Schlachthaus Theater Bern
Theater

theaterelch:

ENGEL - Eine musikalisch-poetische Offenbarung

Vorstellungen: 23.12.2008 (Premiere) | 26.12.2008 | 27.12.2008 | 28.12.2008

Spiel Ort: Schlachthaus Theater

Vielleicht ist in der Moderne über keinen anderen Gegenstand mehr und mit weniger Scharfsinn geschrieben worden als über Engel. Ihr ebenso strahlendes wie ausgezehrtes, nachdenkliches Bild ist nicht nur in die Malerei und Bildhauerei, in die Gebete und alltäglichen Kulte des Abendlandes, sondern auch in die Tagträume, in die Subkultur und den Kitsch so tief eingedrungen, dass es ausgeschlossen scheint, sich ein annähernd stimmiges Bild des Themas zu machen. Sind Engel wirklich? Virtuell? Imaginär? Traumstoff? Präsenzen? Koexistenzen, also Wesenheiten, die nur in Abhängigkeit zu uns bestehen können? Wie in früheren Produktionen des «theaterelch» soll der Inhalt ins Leben hinein verlängert werden. Bei «Engel» ist für einmal kein spezieller Ort der Verstärker, sondern eine besondere Zeit: Weihnachten. Die spezifische Stimmungslage, der Einlass und das Verlassen der Vorstellung werden Teil der Inszenierung sein. Ausserdem ist bei «Engel» die Musik zentral: Gewissermassen ist die höchste Beschäftigung der himmlischen Hierarchien das Singen.


Mit Marcus Signer, Lilian Naef und Myriam Zbinden. Text/Regie: Christian Probst. Gesang: Elina Duni. Am Flügel: Collin Vallon. Perkussion: Rico Baumann. Raum: Giro Annen. Kostüme: Bozena Civic.