/data/event/2026/09/LAPOT_Bild%20Website.jpg)
Omar GhayattLAPOT
Die unerwartete Tugend des Todes
In der bildstarken und atmosphärischen Performance «LAPOT» entfaltet sich ein Universum des Verschwindens und Abschiednehmens am Lebensende.
Der Titel «LAPOT» stammt vom gleichnamigen alten serbischen Mythos, der als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle für die Performance dient. In dieser Legende werden Menschen, die ein bestimmtes Alter erreichen, rituell gefeiert und anschliessend von ihrer Gemeinschaft getötet. Das Verschwinden erscheint dabei nicht als plötzliche Tragödie, sondern als Akt der Liebe, als freiwilliges Opfer zugunsten der kommenden Generation.
Nach «The Lucky Children» bildet «LAPOT» den zweiten Teil einer Trilogie über Ageism und die Bedingungen des Alterns in der Gegenwart. Das Stück untersucht, wie Gesellschaften mit dem Tod umgehen – wie sie ihn organisieren, normalisieren, leugnen oder verdrängen. Anstelle einer linearen Entwicklung entfaltet sich die Aufführung als Abfolge von Momenten, Situationen und performativen Bildern, die sich verdichten, verschieben und über die Zeit nachhallen.
Hinter dem Vorhang - SHT Podcast Ep. 21 mit Omar Ghayatt
Hier reinschauen und -hören.
Inhalts- und sensorische Hinweise
Thematisierung von Sterbehilfe
Einsatz von fake Waffen
Lang anhaltendes Rauschen
Input von Hospiz Bern
Sa, 17.10.26, 19:30
Regula Mader, Stiftungsrats- und Verwaltungspräsidentin, informiert über die Vorgeschichte, die Eröffnung und den aktuellen Stand.
A nonverbal, image-led performance shaped by movement,
music, and scenographic action. Rather than a linear narrative,
it unfolds through shifting moments and images that resonate
over time. As the second part of a trilogy on ageism, «LAPOT»
contemplates disappearance at life’s end and how societies
confront, normalize, deny, or resist it – as loss, love, or sacrifice.
Künstlerische Leitung und Regie: Omar Ghayatt
Performance: Maria Demandt, Giulin Stäubli, Giovanni Jussi, Michael Röhrenbach, Nils Niklaus, Sarah Brünisholz, Nando Brunner, Chiara Mueller, Noah Inhauser
Dramaturgie: Magdalena Nadolska
Klanglandschaft/Musik: Wendelin Schmidt-Ott
Bühne: Emanuel Baumann
Kostüm: Ernestyna Orlowska und Mardane Gaxotte
Lichtdesign: Linus Jacobson
Bewegungscoach: Michèle Benz
Regieassistenz: Irini Pavlovic
Produktionsleitung: Nina Mariel Kohler
SHT, Festival D-CAF (Kairo)
Unterstützt von:
Swisslos – Kultur Kanton Bern, Kultur Stadt Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Jürg George Bürki Stiftung

/data/eventmedia/2026/10/Rob%20Lewis%20II.jpg)
/data/eventmedia/2026/10/Rob%20Lewis%20III.jpg)
/data/eventmedia/2026/10/Rob%20Lewis%20V.jpg)
/data/eventmedia/2026/10/Rob%20LEwis%20IV.jpg)