Schlachthaus Theater

LAPOT

Omar GhayattLAPOT

Die unerwartete Tugend des Todes

Saal
Ab 16 Jahren
visuelle Performance
Koproduktion
Uraufführung
wenig Fantasiesprache, deutsche und englische Übertitel
70 min
Rollstuhlgängig, Höranlage

  1. Mi 14.10.26
    20:00

    5-33 CHF

    • Premiere
    • Ausverkauft
  2. Fr 16.10.26
    20:00

    5-33 CHF

    • Ausverkauft
  3. Sa 17.10.26
    20:00

    5-33 CHF

    Input zu «LAPOT» von Hospiz Bern

    • Input
  4. So 18.10.26
    11:00

    5-33 CHF

    • mit Kinderbetreuung

    Anmeldung zur Kinderbetreuung hier

  1. de
  2. en

In der bildstarken und atmosphärischen Performance «LAPOT» entfaltet sich ein Universum des Verschwindens und Abschiednehmens am Lebensende.
Der Titel «LAPOT» stammt vom gleichnamigen alten serbischen Mythos, der als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle für die Performance dient. In dieser Legende werden Menschen, die ein bestimmtes  Alter erreichen, rituell gefeiert und anschliessend von ihrer Gemeinschaft getötet. Das Verschwinden erscheint dabei nicht als plötzliche Tragödie, sondern als Akt der Liebe, als freiwilliges Opfer zugunsten der kommenden Generation.
Nach «The Lucky Children» bildet «LAPOT» den zweiten Teil einer Trilogie über Ageism und die Bedingungen des Alterns in der Gegenwart. Das Stück untersucht, wie Gesellschaften mit dem Tod umgehen – wie sie ihn organisieren, normalisieren, leugnen oder verdrängen. Anstelle einer linearen Entwicklung entfaltet sich die Aufführung als Abfolge von Momenten, Situationen und performativen Bildern, die sich verdichten, verschieben und über die Zeit nachhallen.

Hinter dem Vorhang - SHT Podcast Ep. 21 mit Omar Ghayatt

Hier reinschauen und -hören.

Inhalts- und sensorische Hinweise

Thematisierung von Sterbehilfe
Einsatz von fake Waffen
Lang anhaltendes Rauschen

Input von Hospiz Bern

Sa, 17.10.26, 19:30
Regula Mader, Stiftungsrats- und Verwaltungspräsidentin, informiert über die Vorgeschichte, die Eröffnung und den aktuellen Stand.

A nonverbal, image-led performance shaped by movement,
music, and scenographic action. Rather than a linear narrative,
it unfolds through shifting moments and images that resonate
over time. As the second part of a trilogy on ageism, «LAPOT»
contemplates disappearance at life’s end and how societies
confront, normalize, deny, or resist it – as loss, love, or sacrifice.

© Omar Ghayatt KI-generiert
© Omar Ghayatt KI-generiert
© Rob Lewis
© Rob Lewis
© Rob Lewis
© Rob Lewis
© Rob Lewis
© Rob Lewis
© Rob Lewis
© Rob Lewis

Künstlerische Leitung und Regie: Omar Ghayatt
Performance: Maria Demandt, Giulin Stäubli, Giovanni Jussi, Michael Röhrenbach, Nils Niklaus, Sarah Brünisholz, Nando Brunner, Chiara Mueller, Noah Inhauser
Dramaturgie: Magdalena Nadolska
Klanglandschaft/Musik: Wendelin Schmidt-Ott
Bühne: Emanuel Baumann
Kostüm: Ernestyna Orlowska und Mardane Gaxotte
Lichtdesign: Linus Jacobson
Bewegungscoach: Michèle Benz
Regieassistenz: Irini Pavlovic
Produktionsleitung: Nina Mariel Kohler

SHT, Festival D-CAF (Kairo)

Unterstützt von:
Swisslos – Kultur Kanton Bern, Kultur Stadt Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Burgergemeinde Bern, Ernst Göhner Stiftung, Jürg George Bürki Stiftung