Schlachthaus Theater

Szenefenster

greywax dance company, G S Projects, Sbika-Zubaidy, Simon Thöni/Chloé SchachSzenefenster

Bühne frei für die Berner Szene!

Saal
Rollstuhlgängig, Höranlage

  1. Mi 04.02.26
    20:00

    CHF 10 CHF

«Szenefenster» ist ein unkompliziertes Bühnenformat für kurze Stücke, rohe Entwürfe oder besonders gelungene Szenen. Das Berner Szenefenster übergibt der lokalen, professionellen Szene der Darstellenden Künste die Bühnen im SHT und in der Dampfzentrale Bern.

Viermal pro Spielzeit, jeweils an einem Mittwochabend, entsteht ein Potpourri an künstlerischen Handschriften. Für das Publikum öffnet sich ein Fenster in die Vielfalt der Berner Szene.

greywax dance company: «Grain of Thought»

«Grain of thought» is a duet featuring two dancers who revive a memory, accompanied by a voice, that intertwining with the music, leads us through time. The idea was born when thinking of how our memories fade through time, what makes us remember them (smell, colours, sounds, touch) and what of those we remember. Some details stay some other go, perhaps what we thought it was important back then is not what we remember now.

The voice and music help us recreate a memory that takes shape in our mind as ideas or pictures, and how we filter all the experiences of one memory into this. Time has passed, the filtering of all the aspects of a memory doesn't stop, when once there was a sea of aspects to hook on, we are now left with only a fraction of what it was. The dance develops reviving moments between two people, it is at times triggered by external inputs giving it a twist and redirecting it in a new path.

G S Projects: «Joy»

«Joy» explores humor in the face of challenging moments. Humor that unlocks our capacity for resilience and allows us to experience joy.

You will see interpretations of «Nonsense Song» by Charlie Chaplin, excerpts from «Rodeo» by Agnes de Mille, and a segment from Šmitaitė’s piece «My Ground Does Not Break», which explores women’s resilience during exile and imprisonment.

The short pieces are part of Šmitaitė’s research «Humor and Dance», which she has been developing since 2022 in regular consultation with Ira Seidenstein (Slava Snow Show, Cirque du Soleil).

Sbika-Zubaidy: «Vom Anfang vom Ende der Ehe»

Emilia Roig schreibt vom möglichen Ende der Ehe als gesellschaftlicher Institution – gleichzeitig steigen die Zahlen der Eheschliessungen in der Schweiz zuletzt wieder an. Während die Ehe lange der Absicherung von Sozialstatus, Erbe und Besitz diente, hat sich im 20. Jahrhundert, nicht zuletzt durch Hollywood, ein anderes Versprechen in den Vordergrund geschoben: jenes der grösstmöglichen romantischen Erfüllung.

Diese Sehnsucht nach Liebe spiegelt sich auch in den Einschaltquoten populärer Serien wie «Bridgerton» oder Dating-Formaten wie «Love Is Blind». Was würde bell hooks über diesen einseitigen Liebesbegriff sagen?

Im Geflecht alter Systeme, neuer Liebesvorstellungen und vielfältiger Lebensentwürfe fragt sich das Künstler*innen-Duo Sbika-Zubaidy, was Heirat heute bedeutet – insbesondere dann, wenn sie der einzige Weg ist, einen Aufenthaltsstatus zu erhalten. Welche Abhängigkeiten, Erwartungen und Herausforderungen entstehen daraus? Und was passiert mit der eigenen Gefühlswelt, wenn man Liebe performen muss – verliebt man sich vielleicht tatsächlich?

Als absurde Dating-Show verhandeln sie diese Fragen mit theatralen Mitteln. Am Anfang ihrer Recherche stehend, zeigen Donya und Aws erste Skizzen und öffnen einen Raum zwischen Ernst, Spiel und gesellschaftlicher Realität.

Simon Thöni / Chloé Schach: «That's life» Ein Trio für zwei Personen und 1 Sofa

«That's life» ist ein tragikomisches Physical Theatre Projekt, das das Spannungsfeld zwischen Handlungsunfähigkeit und dem Wille zur Veränderung untersucht. Momentan befindet es sich in der Ideationsphase. Die Bewegungsrecherche mit Szenographie ist der Ausgangspunkt der Kreationsarbeit. Das Bühnenbild wirkt als Spielpartner auf die beiden Personen auf der Bühne ein. Ihre Bewegungsqualität, ihre Beziehung und ihre Handlungen werden von ihr bestimmt. Sie kämpfen dagegen an, gehen darin auf, lassen sich gehen oder leisten Wiederstand.

Das Stück entsteht aus dem Bedürfnis heraus, eine zugängliche Bewegungssprache zu entwickeln: Sie soll auch für ein Publikum zugänglich sein, das nicht mit den Konventionen vertraut ist, die in einem künstlerischen oder akademischen Milieu gängig sind.

© greywax dance company: grain of thought
© greywax dance company: grain of thought
© Grėtė Šmitaitė: Joy
© Grėtė Šmitaitė: Joy
© Sbika-Zubaidy: Vom Anfang vom Ende der Ehe
© Sbika-Zubaidy: Vom Anfang vom Ende der Ehe
© Simon Thöni/Chloé Schach: That's Life
© Simon Thöni/Chloé Schach: That's Life

Bühne frei für die Berner Szene!

«Szenefenster» ist ein unkompliziertes Bühnenformat für kurze Stücke, rohe Entwürfe oder besonders gelungene Szenen. Das Berner Szenefenster übergibt der lokalen, professionellen Szene der Darstellenden Künste die Bühnen im Schlachthaus Theater SHT und in der Dampfzentrale Bern. Die lokale Szene hat Wucht!

Viermal pro Spielzeit, jeweils an einem Mittwochabend, entsteht ein Potpourri an künstlerischen Handschriften. Für das Publikum öffnet sich ein Fenster in die Vielfalt der Berner Szene.

Szenefenster, jeweils um 20:00

Mi 10.12.25 in der Dampfzentrale Bern
Mi 04.02.26 im Schlachthaus Theater SHT
Mi 25.03.26 im Schlachthaus Theater SHT
Mi 29.04.26 in der Dampfzentrale Bern

Alle Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt's hier.