
Omar GhayattLAPOT
Die unerwartete Tugend des Todes
Mi 14.10.26
20:0011-33 CHF
- Premiere
Fr 16.10.26
20:0011-33 CHF
Sa 17.10.26
20:0011-33 CHF
So 18.10.26
11:0011-33 CHF
- mit Kinderbetreuung
Anmeldung zur Kinderbetreuung hier
In der bildstarken und atmosphärischen Performance «LAPOT» entfaltet sich ein Universum des Verschwindens und Abschiednehmens am Lebensende.
Der Titel «LAPOT» stammt vom gleichnamigen alten serbischen Mythos, der als Ausgangspunkt und Inspirationsquelle für die Performance dient. In dieser Legende werden Menschen, die ein bestimmtes Alter erreichen, rituell gefeiert und anschliessend von ihrer Gemeinschaft getötet. Das Verschwinden erscheint dabei nicht als plötzliche Tragödie, sondern als Akt der Liebe, als freiwilliges Opfer zugunsten der kommenden Generation.
Nach «The Lucky Children» bildet «LAPOT» den zweiten Teil einer Trilogie über Ageism und die Bedingungen des Alterns in der Gegenwart. Das Stück untersucht, wie Gesellschaften mit dem Tod umgehen – wie sie ihn organisieren, normalisieren, leugnen oder verdrängen. Anstelle einer linearen Entwicklung entfaltet sich die Aufführung als Abfolge von Momenten, Situationen und performativen Bildern, die sich verdichten, verschieben und über die Zeit nachhallen.
A nonverbal, image-led performance shaped by movement,
music, and scenographic action. Rather than a linear narrative,
it unfolds through shifting moments and images that resonate
over time. As the second part of a trilogy on ageism, «LAPOT»
contemplates disappearance at life’s end and how societies
confront, normalize, deny, or resist it – as loss, love, or sacrifice.
Regie, Konzept: Omar Ghayatt
Performer*innen: Maria Demandt, Giulin Stäubli, Michael Röhrenbach, Giovanni Jussi
Dramaturgie: Magdalena Nadolska
Kostüme: Ernestyna Orlowska, Mardane Gaxotte
Klanglandschaft, Musik: Wendelin Schmidt-Ott
Szenografie: Emanuel Baumann, Omar Ghayatt
Lichtdesign: Linus Jacobson
Bewegungscoach: Michèle Benz
Regieassistenz: Irini Pavlovic
Bühnenbildbau: Emanuel Baumann
Produktionsleitung: Nina Mariel Kohler
Produktion: Studio Moroni
SHT, Festival D-CAF (Kairo)
Unterstützt von:
Swisslos – Kultur Kanton Bern, Kultur Stadt Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Burgergemeinde Bern
