Schlachthaus Theater

ProgrammPlus

© ms. Office (Meret Gschwend & Sandra Zimmermann) 

«Szenefenster» ist ein unkompliziertes Bühnenformat für kurze Stücke, rohe Entwürfe oder besonders gelungene Szenen. Das Berner Szenefenster übergibt der lokalen, professionellen Szene der Darstellenden Künste die Bühnen im Schlachthaus Theater SHT und in der Dampfzentrale Bern. Die lokale Szene hat Wucht!

Viermal pro Spielzeit, jeweils an einem Mittwochabend, entsteht ein Potpourri an künstlerischen Handschriften. Für das Publikum öffnet sich ein Fenster in die Vielfalt der Berner Szene.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren gibt's weiter unten.

Further information about the application process can be found below.

Wer kann sich bewerben?

Bewerben können sich Künstler*innen aus dem Bereich der Darstellenden Künste von Tanz bis Theater und alles dazwischen, die einen Bezug zu Bern haben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich der Darstellenden Künste (BA) und/oder nachweisbare professionelle Bühnenerfahrung.

Was kann eingereicht werden?

Gesucht werden kurze Performances, Stückausschnitte oder experimentelle Formate von 10–20 Minuten Länge mit geringem technischem Aufwand. Studienprojekte werden nicht berücksichtigt.

Was wir bieten:

  • Ein einfaches Licht-Setup (Front und Gegenlicht und eine Tonanlage) und Licht-/Tonregie Ein einfaches Licht-Setup (Front und Gegenlicht und eine Tonanlage) und Licht-/Tonregie während der Vorstellung
  • Verpflegung während des Tages
  • 45 Minuten Probezeit auf der Bühne am Nachmittag des Vorstellungstags
  • Eine Aufwandsentschädigung von pauschal CHF 200.– pro Person, ab drei Mitwirkenden: pauschal CHF 500.– insgesamt
  • Kommunikation auf all unseren Kanälen (Website & Social Media)
  • Apéro Riche nach der Vorstellung


Rahmenbedingungen:

  • Die Anmeldung muss fristgerecht und vollständig eingereicht werden (siehe Anmeldeformular).
  • Am Tag der Aufführung steht jeder Gruppe eine Stunde für die technische Einrichtung zur Verfügung.
  • Mitwirkende sind ausschliesslich auftretende Personen und bis zu 1 Person für Regie/Choreografie (sofern auch am Aufführungsabend anwesend).
  • Nicht berücksichtigt werden können: Techniker*innen, Kostümbildner*innen, Produktionsassistenzen oder andere nicht aktiv performende Personen.
  • Reise- und Aufenthaltskosten können nicht übernommen werden.

 

Bühnengrösse / Spielfläche:

  • 10.12.25, Turbinensaal in der Dampfzentrale Bern: 15 x 15,69 m
  • 04.02.26, Saal im Schlachthaus Theater: 7,5 x 10 m
  • 25.03.26, Theaterkeller im Schlachthaus Theater: 4,3 x 3,5 m
  • 29.04.26, Turbinensaal in der Dampfzentrale Bern: 15 x 15,69 m


Ausschlusskriterien:

Das SHT und die Dampfzentrale verstehen sich als diskriminierungssensible Institutionen. Die Bühne soll ein Ort für gegenseitigen Respekt, Offenheit und gelebte Vielfalt sein. Bei erkennbaren problematischen Inhalten behalten wir uns vor, die betreffende Arbeit vom Programm auszuschliessen. Arbeiten, die länger als 20 Minuten dauern oder technisch nicht realisierbar sind, können nicht berücksichtigt werden. Studienprojekte werden nicht berücksichtigt.

Einreichung:

Bewerbungen erfolgen ausschliesslich über das offizielle Anmeldeformular und müssen enthalten:

  • Eine kurze Projektbeschreibung (max. 1’200 Zeichen, inkl. Leerzeichen)
  • Kurzbiografien der Mitwirkenden (max. 800 Zeichen, inkl. Leerzeichen)
  • Kontaktdaten
  • Portraitfotos der Mitwirkenden und/oder Fotos vom Projekt

Pro Künstler*in/Gruppe kann nur eine Bewerbung eingereicht werden. Für jeden «Szenefenster» Termin werden 3–4 Gruppen ausgewählt. Die Auswahl erfolgt per Losverfahren. «Szenefenster» ist ein unkuratiertes Format. Es ist möglich, sich für jeden Termin zu bewerben, Auftrittsmöglichkeit jedoch max. einmalig.

Eckdaten:

Szenefenster am 04.02.26 Schlachthaus Theater, Saal

  • 08.12.–27.12.25: Anmeldefenster geschlossen
  • 08.01.26: Veröffentlichung der gezogenen Gruppen

Szenefenster am 25.03.26 Schlachthaus Theater, Theaterkeller

  • 28.01.–18.02.26: Anmeldefenster offen
  • 25.02.26: Veröffentlichung der gezogenen Gruppen

Szenefenster am 29.04.26 Dampfzentrale Bern, Turbinensaal

  • 04.03.–25.03.26: Anmeldefenster offen
  • 01.04.26: Veröffentlichung der gezogenen Gruppen

Szenefenster am 10.12.25 Dampfzentrale Bern, Turbinensaal

  • 15.10.–12.11.25: Anmeldefenster geschlossen
  • 14.11.25: Veröffentlichung der gezogenen Gruppen


Fragen?

Für Fragen stehen wir per E-Mail zur Verfügung: tina.odermatt@schlachthaus.ch oder tina.odermatt@dampfzentrale.ch

 

«Szenefenster» is a straightforward stage format for short pieces, raw drafts, or particularly successful scenes. The Bern «Szenefenster» hands over the stages of the Schlachthaus Theater SHT and the Dampfzentrale Bern to the local professional performing arts scene.

Four times per season, always on a Wednesday evening, a potpourri of artistic signatures emerges. For the audience, a window opens into the diversity of the Bernese scene.

Szenefenster, 20:00

We 10.12.25 at Dampfzentrale Bern
We 04.02.26 at Schlachthaus Theater SHT
We 25.03.26 at Schlachthaus Theater SHT
We 29.04.26 at Dampfzentrale Bern

Who can apply?

Artists from the field of performing arts – from dance to theater and everything in between – who have a connection to Bern are eligible to apply. A completed degree in the performing arts (BA) and/or proven professional stage experience is required.

What can be submitted?

Short performances, excerpts from plays, or experimental formats lasting 10–20 minutes with minimal technical requirements are sought. Student projects will not be considered.

What we offer:

  • A simple lighting setup (front and backlight, plus a sound system) & light/sound operation during the performance
  • 45 minutes of rehearsal time on stage in the afternoon of the performance day
  • Catering throughout the day
  • A flat fee of CHF 200.– per person, for groups of three or more: a total flat fee of CHF 500. –
  • Promotion through all our channels (website & social media)
  • Apéro Riche after the performance

 
Conditions:

  • The application must be submitted completely and on time (see application form).
  • On the day of the performance, each group will have one hour for technical setup.
  • Participants are limited to performers and up to one person for directing/choreography (provided they are also present on the evening of the performance).
  • Not eligible: technicians, costume designers, production assistants, or other non-performing contributors.
  • Travel and accommodation costs cannot be covered.
  •  

Stage Dimensions / Playing Area:

  • 10.12.25, Turbinensaal in the Dampfzentrale Bern: 15 x 15,69 m
  • 04.02.26, Saal in the Schlachthaus Theater: 7,5 x 10 m
  • 25.03.26, Theaterkeller in the Schlachthaus Theater: 4,3 x 3,5 m
  • 29.04.26, Turbinensaal in the Dampfzentrale Bern: 15 x 15,69 m
     

Exclusion Criteria:

SHT and Dampfzentrale see themselves as institutions sensitive to discrimination. The stage should be a place of mutual respect, openness, and lived diversity. If problematic content is identified, we reserve the right to exclude the work from the program. Works longer than 20 minutes or technically not feasible cannot be considered. Student projects will not be considered.

Submission:

Applications are accepted exclusively via the official application form and must include:

  • A short project description (max. 1200 characters including spaces)
  • Short biographies of the participants (max. 800 characters including spaces)
  • Contact details
  • Portrait photos of the participants and/or photos of the project

Only one application may be submitted per artist/group. For each «Szenefenster» date, 3–4 groups are selected. Selection is made by lottery. «Szenefenster» is an uncurated format. It is possible to apply for each date, but participation is limited to one performance.

Key Dates:

Szenefenster on 04.02.26 Schlachthaus Theater, Saal

  • 08.12.–27.12.25: Registration window closed
  • 08.01.26: Announcement of selected groups

Szenefenster on 25.03.26 Schlachthaus Theater, Theaterkeller

  • 28.01.–18.02.26: Registration window open
  • 25.02.26: Announcement of selected groups

Szenefenster on 29.04.26 Dampfzentrale Bern, Turbinensaal

  • 04.03. 25.03.26: Registration window open
  • 01.04.26: Announcement of selected groups

Szenefenster on 10.12.25 Dampfzentrale Bern, Turbinensaal

  • 15.10.–05.11.25: Registration window closed
  • 12.11.25: Announcement of selected groups


Questions?

If you have any questions, feel free to contact us by email: tina.odermatt@schlachthaus.ch or tina.odermatt@dampfzentrale.ch

 

Szenefenster, jeweils um 20:00

04.02.26Szenefenster
25.03.26Szenefenster
29.04.26Szenefenster

«Philosophieren!» ist eine Einladung, sich spielerisch und niederschwellig mit grossen Fragen zu beschäftigen, die von einem aktuellen Theaterstück, einer Tanzperformance oder einer Ausstellung inspiriert sind. Ausgehend von einem Gedankenexperiment oder einer Geschichte wird gemeinsam diskutiert, philosophiert und sinniert.

«Philosophieren!» richtet sich in zwei separaten Gruppen an Erwachsene sowie an Kinder ab 5 Jahren. Geleitet werden die Gruppen von den promovierten Philosoph*innen Silvan Imhof, Michael Messerli oder Christian Budnik bzw. den Theaterpädagog*innen Nina Curcio und Regula Bühler. Es ist kein Vorwissen nötig!

«Philosophieren!» findet einmal im Monat abwechselnd im SHT, in der Dampfzentrale Bern, im Kunstmuseum Bern oder im Kornhausforum statt.

Tickets / Anmeldung:
Schlachthaus Theater: Ticketkauf über www.schlachthaus.ch
Dampfzentrale Bern: Anmelden unter vermittlung@dampfzentrale.ch
 

Dauer
ca. 60 Minuten

Kosten
Kinder ab 5 Jahren: CHF 5.–
Erwachsene: CHF 10.–

Philosophieren! Termine

22.02.26Philosophieren!
01.03.26Philosophieren!
26.04.26Philosophieren!
10.05.26Philosophieren!

Eine Kooperation von SHT, Dampfzentrale Bern und Bühnen Bern

In der vergangenen Spielzeit haben wir an drei Abenden weitergeführt, was im Herbst 2023 im Rahmen der Konferenz «m2act X Burning Issues» begann: das Gespräch über brennende Fragen in den darstellenden Künsten. In der Dampfzentrale haben Vertreter*innen der drei Berner Häuser über «Rivalität und ensemble» gesprochen, im Foyer des Stadttheaters über «Theater und Politik» und im SHT über «Sprache und Identität». Es wurden die unterschiedlichen Strukturen ebenso wie ähnliche Sorgen thematisiert und Fragen besprochen, die Theater- und Tanzschaffende aus der Freien Szene wie aus dem institutionellen Theater im Blick auf die brennenden Themen der Zeit haben. Klar ist: Das war erst der Anfang!

Es gibt noch viel zu bereden, das Gespräch geht weiter. Die grossen Fragen nach fairer Arbeit im Theater und im Tanz, besserer Vereinbarkeit von Beruf & Fürsorgearbeit und mehr (Geschlechter-) Gerechtigkeit in den darstellenden Künsten kommen ebenso aufs Tapet wie die Fragen nach Resilienz und Leidenschaft und der Bühne als Labor für Utopie und Dystopie. Die Gesprächsserie hat drei Folgen. Mit den Künstler*innen der drei Institutionen sowie lokalen und überregionalen Gästen diskutieren wir die Burning Issues der Spielzeit 2025/26.

Moderation: Ass. Prof. Dr. Alexandra Portmann

Do 27.11.25 19:00 Bühnen Bern
Do 22.01.26 19:00 SHT
Do 26.02.26 19:00 Dampfzentrale Bern

Zwei Künstler*innen, zwei Häuser, zwei Vorstellungen, ein Gespräch:
SHT und Dampfzentrale Bern spannen zusammen.

Künstler*innen, die ihre Stücke im SHT oder in der Dampfzentrale Bern präsentieren, treffen sich für ein 40-minütiges, freies Gespräch ohne Moderation. Sie arbeiten zu ähnlichen Themen oder mit verwandter künstlerischer Praxis und sprechen darüber, was sie in ihrer Arbeit beschäftigt. Was treibt sie an? Welchen Herausforderungen begegnen sie? Was kommt als Nächstes?
 

«Entre Nous» ist eine intime Begegnung zwischen Künstler* innen und eröffnet dem Publikum unterschiedliche Perspektiven und Realitäten von Kulturschaffenden.
 

«Entre Nous» findet jeweils im Anschluss an eine Vorstellung statt und ist kostenlos zugänglich.

Entre Nous Termine

27.02.26Entre Nous
12.06.26Entre Nous

Masterclasses für Kulturschaffende

Das SHT und die Dampfzentrale Bern bieten Masterclasses mit renommierten internationalen Künstler*innen sowie lokalen Initiativen an. Diese richten sich an professionelle Theater- und Tanzschaffende der Berner und Schweizer Kulturszene.
Teilnahmekosten CHF 20.– pro Person (kostenlos für Menschen mit Aufenthaltsbewilligungen S, N, F oder Personen ohne geregelten Aufenthaltsstatus). 

Die Anzahl Plätze ist beschränkt.

Masterclasses


Sa 28.03.26 13:00–17:00
Mit Delta Formation, Wallis

→ Weitere Informationen und Anmeldung

 

Fr 14.11.25 15:00–18:00
Mit Yaya Sanou, zu Gast im SHT mit «Adepte de mon être»

Weitere Informationen und Anmeldung
Tickets für die Masterclass

Im Rahmen des Programmschwerpunkts «Zusammen! Theater in Zeiten bedrohter Demokratie».

 

Mo 27.10.25 17:00–20:00
Tanzworkshop mit Nadia Beugré
zu Gast in der Dampfzentrale Bern mit «Epique! (for Yikakou)»

Weitere Informationen und Anmeldung

Sa 18.10.25 10:00–13:00
Movement, presence ...
Mit der Compagnie Mossoux-Bonté
zu Gast im SHT mit «The latest hallucinations of Lucas Cranach the Elder»

→ Weitere Informationen und Anmeldung

 

Di 09.09.25 17:00–21:00
Ridicule and transformation — The poetry beneath absurdity
Masterclass mit Euripides Laskaridis, zu Gast im SHT mit «Relic»

→ Weitere Informationen und Anmeldung
 

Der Programmschwerpunkt «Theater in Zeiten bedrohter Demokratie» geht weiter. Nach dem Fokus «Widerstand!» fragen wir diese Saison, was uns als Gesellschaft verbindet. Mit «Zusammen!» richten wir den Blick auf Gemeinschaft, Verbindungen und die Aushandlung gemeinsamer Werte, Ziele und Aktionsmöglichkeiten. Mit dem Kontextprogramm für Gross und Klein wollen wir diesen Fokus vertiefen. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Institutionen und Vereinen entstehen Austauschrunden, Podien, Inputs und Workshops.

Die eingeladenen Stücke eröffnen Perspektiven auf Inklusion, Diversität, soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und den Dialog zwischen unterschiedlichen Positionen. So thematisieren die Compagnie Fientan und die Gruppe Lösch/Engelhorn/Reiter/Kittstein neue Ökonomiemodelle, Verteilung von Überreichtum und Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Berner Gruppe Das Büro mit dem lustigen Namen erzählt Kindern von Meinungsverschiedenheiten und Einigung, während Kumpane über Ausgrenzung, Anderssein und Mut zur Selbstbehauptung spricht. Das sogar theater bringt zwei geflüchtete Künstler*innen zusammen, die politische Bedrohung, Ungleichheit und demokratische Aushandlung erlebbar machen. thecodes und Johanna Heusser nehmen historische Ereignisse zum Anlass, Gemeinschaft als politische Grösse sichtbar zu machen und stellen Fragen nach Gerechtigkeit, Entscheidungsmacht und Freiheit.

Durch das Kontextprogramm «Zusammen!» soll das Theater Anlass zur Auseinandersetzung, zur Diskussion und zur Positionierung geben. Denn: Nicht das Ausmerzen von Differenzen bringt eine Gesellschaft zusammen, sondern das Anerkennen und Aushandeln von Unterschieden, das Aushandeln von Kompromissen, das Zuhören und das Mitbestimmen.

Mit freundlicher Unterstützung durch


ProgrammPlus:

Die Programmpunkte werden laufend ergänzt.

Gemeinsam eine Vorstellung im Theater besuchen und auf dem Weg dorthin mehr über das Stück erfahren? Das bietet das Schlachthaus Theater SHT mit der «Achse Wittigkofen–Rathausgasse» an. Wir treffen uns eine Stunde vor Vorstellungsbeginn beim Treffpunkt Wittigkofen und fahren gemeinsam mit der Tram zum Theater. Begleitet von einer Kulturvermittlerin und einer*m Mitarbeiter*in des Treffpunkts verbringen wir die Fahrt mit interaktiven Aktivitäten und raten, was auf der Bühne geschehen wird.

Am Samstag, 13.12.25 besuchen wir die Vorstellung von «Spring doch» der Compagnie Kumpane. Mit Tanz, Klängen und (Kinder-)Stimmen aus dem Off erzählt das Stück auf einfühlsame Weise vom Alleinsein und macht Mut, seine Ängste zu überwinden und sich und die Welt dabei neu zu entdecken. Die Vorstellungen finden auf Mundart statt und eignen sich für alle ab 6 Jahren.

Wann: Samstag, 13.12.25, 15:00
Wo: Treffpunkt Wittigkofen 
Anmeldung: Direkt beim Treffpunkt Wittigkofen oder per E-Mail an tina.odermatt@schlachthaus.ch

Tanzspaziergang mit Francesca Lindén

Freitag, 12.12.und Samstag, 13.12.25 um 19:30 vor dem SHT
Im Anschluss «valse, valse, valse» von Johanna Heusser

Kommen Sie mit auf einen leichten, spielerischen Spaziergang: «Dance a Walk» dauert etwa 20 Minuten und ist für alle zugänglich – unabhängig von Alter, Fitness oder Erfahrung. Alles, was Sie benötigen, sind Neugier und Lust, sich in der Rathausgasse einmal anders zu bewegen. Francesca Lindén lädt zu einfachen Bewegungen ein, die den Körper wecken und eine gemeinsame Energie entstehen lassen: ein kleiner Schwung hier, ein paar Schritte im Takt, eine kleine Drehung ...

«Dance a Walk» ist ein Moment zum Atmen, Lächeln und Loslassen. Tanzen Sie, so viel Sie möchten. Mit Wärme, Humor und Leichtigkeit entstehen Momente, in denen selbst «Ich kann nicht tanzen»-Menschen plötzlich merken: «Doch, das kann ich ja!»

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Francesca Lindén ist Tänzerin und Bewegungspädagogin mit über 25 Jahren Erfahrung darin, Menschen zu ermutigen, Freude an der eigenen Bewegung zu finden und Neues auszuprobieren. Mit DANCE LAB unterrichtet sie regelmässig in Bern.

www.dancelab.cc

Wie ein Stammtisch – aber anders. Nach dem Stück kommen wir zusammen, immer am selben Tisch. Wir tauschen Eindrücke aus, stellen Fragen oder sitzen still und trinken dabei eine Limo. Wer mag, stösst dazu, bleibt so lange es passt – und manchmal gesellen sich auch die Künstler*innen dazu.

Mülheim Absturz Ruhr
Sonntag, 30.11.25
Donnerstag, 04.12.25

valse, valse, valse
Samstag, 13.12.25

Geld ist Klasse
Donnerstag, 23.10.2025

Input mit Roger Meier von Surprise

So, 30.11.25, 18:30
im Anschluss: «Mülheim Absturz Ruhr» von thecodes – theatercompany dennis schwabenland

© Tobias Sutter

Roger Meier konnte in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren trotz Obdachlosigkeit legal arbeiten. Für Temporäranstellungen reichte damals die AHV-Karte, der Lohn wurde bar ausbezahlt, ein Bankkonto oder eine feste Adresse waren nicht notwendig. So war es möglich, ohne Briefkasten und Wohnsitz einer geregelten Arbeit nachzugehen.

In den Betrieben, in denen er tätig war, überzeugte er durch Professionalität, Pünktlichkeit und Sauberkeit. Die Nutzung einer Dusche in einem Grossbetrieb ermöglichte ihm ein gepflegtes Auftreten, auch wenn er im Wald lebte. Seine direkte Arbeit wurde geschätzt, und seine Wohnsituation stellte für die Vorgesetzten kein Problem dar. Als die Geschäftsleitung jedoch von seiner Obdachlosigkeit erfuhr, wurde er trotz einwandfreier Arbeit fristlos entlassen.

Später änderten sich die Auflagen grundlegend: Ein Bankkonto wurde Pflicht. Ohne Adresse gab es jedoch keine Bankkarte, und ohne Bankkarte keine Temporäranstellung. Damit war es für ihn als Obdachlosen nicht mehr möglich, legal zu arbeiten.

Roger Meier (geb. 1961) hat ein bewegtes Leben: Im Kocherpark arbeitet er als Streetworker, im AKW Mühleberg saniert er Beton, und rund ums Berner Münster baut er Gerüste. Oft bewegt er sich am Rand des Abgrunds. Ein Arbeitsunfall und das Zerbrechen seiner Familie stürzen den Vater von vier Kindern in eine tiefe Krise. Doch Roger Meier ist ein Überlebenskünstler: Immer wieder obdachlos, baut er sich ein fahrbares «Happy-Bett». Einst Stadtführer, heute pensioniert, verkauft er Surprise und vermittelt bei «Surprise macht Schule».

www.surprise.ngo

 

Input mit André Hebeisen von Surprise

Fr, 05.12.25, 19:30
im Anschluss: «Mülheim Absturz Ruhr» von thecodes – theatercompany dennis schwabenland

André Hebeisen arbeitete jahrelang als Disponent bei einer grossen Baufirma. Die Beförderung zum Abteilungsleiter brachte mehr Verantwortung und Druck mit sich. Er versuchte, den Stress mit Alkohol in den Griff zu bekommen. 2010 ging dann auf einmal nichts mehr – Diagnose: Burnout. André verlor seinen Job, und es begann eine Odyssee durch Klinikaufenthalte, Arbeitsintegrationsprogramme und Alkoholabstürze. Erst als er 2014 in einem betreuten Wohnheim kurz vor dem Rausschmiss stand, machte es bei ihm auf einmal «Klick». Seither trank André keinen Tropfen Alkohol mehr. Sein Ziel war es, in den ersten Arbeitsmarkt zurückzufinden.

André Hebeisen (geb. 1969 ist in Thun aufgewachsen. Nach der Ausbildung zum Automechaniker arbeitete er rund zehn Jahre auf verschiedenen Marken. In der Armee erwarb er den LKW-Ausweis. Über einen Kollegen fand er eine Stelle als Chauffeur, die er zehn Jahre lang ausübte. Danach wechselte er ins Büro als Disponent, übernahm zunehmend Verantwortung und leitete schliesslich den gesamten LKW-Fahrbetrieb mit 50 Mitarbeitenden und 250 Firmenfahrzeugen.

Heute ist er für Surprise tätig, als Heftverkäufer und Stadtführer bei den Sozialen Stadtrundgängen, wo er sich zugleich öffentlich für Armutsthemen engagiert und mit Fachhochschulen kooperiert.

www.surprise.ngo

Input mit Katja Zellweger von Biografie.art – Fragen zum ethischen Umgang mit persönlichen Geschichten

Do, 04.12.25, 19:30
im Anschluss: «Mülheim Absturz Ruhr» von thecodes – theatercompany dennis schwabenland

«Nach wahren Begebenheiten» und «based on a true story» – Biografisches Material ist längst zum heiss begehrten Stoff für fiktiv operierende Genres wie die Bühne, das Kino und die Literatur geworden. Es dient als Garant für Authentizität, ja als Gegengift zu Fake News. Doch wie wird damit gearbeitet? Was bedeutet es für Menschen, die ihre privaten Geschichten mit Künstler*innen teilen? Oder sich selbst darstellen? Und wie fühlt es sich an, sich nicht wiederzuerkennen in der öffentlichen Darstellung?

Dennis Schwabenland hat gemeinsam mit Katja Zellweger das Projekt «Biografie.art» ins Leben gerufen, das sich mit dem ethischen Umgang von biografischem Material für Bühnenprojekte beschäftigt. Ausgehend von ihrer je eigenen Arbeit an einem biografischen Stoff – bei Schwabenland ist das Stück «Mühlheim Absturz Ruhr» entstanden, das den sozialen Abstieg seiner Familie thematisiert, Zellweger arbeitet an einem Theatertext zum frühen Suizid ihrer Tante – haben sie viele Interviews geführt. Aus den Gesprächen haben sie zentrale Fragen und ethische Leitlinien herausgearbeitet und diese frei zugänglich publiziert auf biografie.art.

Katja Zellweger ist freischaffende Kulturjournalistin und Kommunikationsleiterin von Reso – Tanznetzwerk Schweiz, bis 2021 war sie stv. Redaktionsleiterin der Berner Kulturagenda, davor tätig im Schlachthaus Theater in Produktion, Vermittlung und Dramaturgie.

www.biografie.art

Input mit Vania Alleva, Präsidentin der Gewerkschaft Unia

Sa, 06.12.25, 19:30
im Anschluss: «Mülheim Absturz Ruhr» von thecodes – theatercompany dennis schwabenland

In ihrem Input streicht Vania Alleva heraus, wie wichtig gewerkschaftliche Organisierung ist, um gegen Prekarisierung und Vereinzelung zu kämpfen und um Lohn- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Im kollektiven Handeln erleben Arbeitnehmende Solidarität und gegenseitige Unterstützung ganz konkret.

Vania Alleva, 56, ist seit 2015 alleinige Präsidentin der Gewerkschaft Unia. Die Unia ist mit über 170’000 Mitgliedern und über 1’200 Mitarbeiter*innen die grösste Gewerkschaft der Schweiz. Zudem ist sie Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB. Bevor sie zur Gewerkschaft kam, arbeitete die studierte Kunsthistorikerin und Fachfrau für interkulturelle Kommunikation als Journalistin, Lehrerin und Migrationsfachfrau.

www.unia.ch

Masterclass zur «Vibra-Signe» Technik mit Choreograf Yaya Sanou

Fr, 14.11.25, 15:00–18:00
Dieses Angebot richtet sich an professionelle Tanz- und Theaterschaffende

Choreograf Yaya Sanou betrachtet Gebärdensprache als eine eigenständige künstlerische Ausdrucksform. Die Bewegungen von Händen, Gesicht und ganzen Körper erinnern an die Ästhetik des Tanzes. Dies inspirierte ihn dazu, die Technik «Vibra-Signe» zu entwickeln, die es Menschen mit Behinderungen ermöglicht, zum Rhythmus der Musik zu tanzen – auch ohne sie hören zu können.

In dieser Masterclass wendet Yaya Sanou die «Vibra-Signe»-Technik an, um die Teilnehmer*innen an traditionelle burkinische Tänze sowie an afro-kontemporären Tanz heranzuführen. Dabei lässt er sich von den Bewegungen der Tänze der Bobo, Peulh, Gourissi und Djanssa inspirieren.

Diese Masterclass findet im Rahmen von PROFI4PROFI statt, eine Reihe, die sich an professionelle Kulturschaffende richtet und vom SHT und der Dampfzentrale Bern angeboten wird.

→ Alle weiteren Infos zur Masterclass gibt's hier

Am Donnerstag, 13. und Freitag, 14.11.2025 wird Yaya Sanou mit seiner Compagnie Fientan mit der Tanzperformance «Adepte de mon être» im SHT zu sehen sein.

Input mit Claske Dijkema von JETZT. DA. Lernen von und mit Geflüchteten

Freitag, 07.11.25 19:30 im Theaterladen
im Anschluss «Fünf Uhr morgens» von Lubna Abou Kheir, Ursina Greuel

In diesem Input stellt Dr. Claske Dijkema das partizipative Projekt «JETZT. DA» vor. Ziel des Projektes ist es, die Beziehungen zwischen Bewohner*innen ländlicher Gemeinden und den in Asylunterkünften lebenden Menschen zu stärken. Dijkemas Erfahrungen aus dem Living Room Kollektiv – einem Ort, an dem Kunst, Gemeinschaft und Widerstand im Mittelpunkt stehen – fliessen in die Projektarbeit ein: Durch künstlerische Aktivitäten entstehen neue Formen des Miteinanders.

Claske Dijkema ist Dozentin am Institut für Soziale und kulturelle Vielfalt der Berner Fachhochschule. Sie interessiert sich für Fragen der Zugehörigkeit: Wer gilt als Teil der Gesellschaft, wer hat Anspruch auf Rechte, und was bedeutet Frieden für Menschen, die nach Europa kommen, um vor Gewalt zu fliehen? Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen Citizenship sowie die räumlichen Aspekte von Gewalt, Konflikten, Frieden, sozialen Bewegungen und Empowerment. Gemeinsam mit Sarah Schilliger führt sie einen kollaborativen Lernprojekt zu Solidaritätsstädten durch, in denen die Frage untersucht wird, wo und wie Solidarität in der Stadt erfahren wird.

 

Programmschwerpunkt in der Saison 2024/25

Widerstand! – Theater in Zeiten bedrohter Demokratie

In der zweiten Spielzeithälfte der Saison 2024/25 setzt das SHT einen thematischen Fokus auf Widerstand in Zeiten bedrohter Demokratie. Verschiedene Produktionen setzen sich thematisch mit Fragen zur Demokratie auseinander und verhandeln diese künstlerisch wie inhaltlich auf unterschiedlichste Weisen. So beschäftigt sich «Der bleiche Baron» mit der Auflehnung gegen die repressiven Gesetze eines Diktators, «Isidlamlilo – the Fire Eater» fragt nach der Berechtigung von Gewaltanwendung im Unrechtsregime der Apartheid und «Amazonen» erschafft einen spielerischen Gegenentwurf zum Patriarchat.

Mit dem breitgefächerten Kontextprogramm für Gross und Klein wollen wir diesen Fokus vertiefen und das Publikum einladen, das Programm mit uns durch die Linse des Widerstands zu betrachten. In Zusammenarbeit mit Künstler*innen, die im SHT auftreten sowie mit anderen Externen Institutionen und Vereinen werden Podiumsdiskussionen, Inputs oder Workshops für Kulturschaffende angeboten.

Durch das Kontextprogramm «Widerstand!» soll das Theater Anlass zur Auseinandersetzung, zur Diskussion und zur Positionierung geben. Kurz: Wir wollen Widerstand leisten.

Mit freundlicher Unterstützung durch

 

Mpume Mthombeni & Neil Coppen © Jacki Bruniquel

Workshop für professionelle Kulturschaffende

Einladung zur Teilnahme an einem Workshop mit den Mitbegründer*innen der Gruppe Empatheatre, Neil Coppen und Mpume Mthombeni. Im Workshop lernt Ihr ihre Methodik kennen, die Co-Design, Ethik der Repräsentation, «politische Akupunktur» und recherchebasiertes Theater umfassen – alles verwurzelt in ihrem auf Wiederholung basierten «Call and Response»-Ansatz. Der Workshop vermittelt Einblicke in die Prinzipien und Prozesse hinter ihrem Stück «Isidlamlilo – The Fire Eater», das vom 12. bis 15. Februar 2025 im Schlachthaus Theater aufgeführt wird.

Die Projekte von Empatheatre zeigen, wie Theater zu realen Veränderungen beitragen kann – von der Unterstützung ländlicher Gemeinschaften gegen Kohleabbau bis hin zur Einflussnahme auf die nationale Politik. Dieser Workshop bietet eine einmalige Gelegenheit, die Werkzeuge und Techniken kennenzulernen, die Empatheatre zu einer prägenden Gruppe im Feld des sozial engagierten Theaters gemacht haben. Er richtet sich an Theatermacher*innen, künstlerische Akteur*innen und Changemakers, die Empathie fördern und wirkungsvolle Narrative erschaffen möchten.

Mpume Mthombeni ist eine preisgekrönte Bühnen- und Filmschauspielerin, Theatermacherin, Forscherin, Moderatorin und «Story Healer» aus Umlazi, Durban.
Neil Coppen ist ein renommierter Schriftsteller und Theatermacher aus KwaZulu-Natal, Süd Afrika.

Für wen: Künstler*innen, Theater-, Tanz- und Performanceschaffende, Studierende
Wann: Donnerstag, 13. Februar 2025, 18:00–21:00
Wo: Schlachthaus Theater Bern
Sprache: Englisch
Teilnahmegebühr: Keine
Anmeldung unter: tina.odermatt@schlachthaus.ch


Learning from the Empatheatre methodology
Workshop for professionals

Join Empatheatre co-founders Neil Coppen and Mpume Mthombeni for an immersive workshop exploring their innovative methodology, which includes co-design, ethics of representation, political acupuncture, and theatre-based research — all grounded in their iterative «call and response» practice. The workshop offers insights into the principles and processes behind their play «Isidlamlilo – The Fire Eater», which will be performed at Schlachthaus Theater from February 12 to 15, 2025.

Empatheatre’s projects demonstrate how theatre can drive meaningful change, from protecting rural communities against coal mining to influencing national policy. This workshop provides a unique opportunity to engage with the tools and techniques that have established Empatheatre as a leader in socially engaged theatre. It is an ideal space for artists, storytellers, and changemakers looking to foster empathy and craft impactful narratives.

Mpume Mthombeni is an award-winning stage and film actor, theatre-maker, researcher, facilitator and story healer who hails from Umlazi, Durban.
Neil Coppen is a renowned and prolific storyteller and theatre-maker hailing from Kwa-Zulu Natal, South Africa.

For whom: Artists, theatre-, dance and performance professionals, students
When: Thursday February 13th 2025, 18:00-21:00
Where: Schlachthaus Theater Bern
Language: English
Cost: free
Registration: tina.odermatt@schlachthaus.ch

 

Der Verein Polit-Forum Bern betreibt den Demokratie-Turm. Dieser ist ein Zentrum für politische Bildung mit gesamtschweizerischer Ausstrahlung. Mit einem breiten Spektrum an Veranstaltungen, Ausstellungen und Führungen bietet der Demokratie-Turm Raum für Dialog, Diskussionen und den Austausch zu politischen Themen. Je mehr Menschen sich beteiligen können, umso besser für die Demokratie. Davon ist das Team überzeugt. Das Polit-Forum Bern möchte das Interesse an politischen Fragen und die Freude an politischer Partizipation wecken. Neue Formen der politischen Diskussion und Partizipation sind dabei ebenso wichtig wie eine gute Zusammenarbeit mit vielfältigen Partner*innen in Bern, in der Schweiz und international.

Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn des dokumentarischen Theaters «The ILLITERATE» von Vita Malahova, gibt das Polit-Forum Bern Einblicke in seine Arbeit.

Freitag, 28.02.25 19:30 im Theaterladen (Eintritt frei)

Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn von «Koste es, was es wolle» der Gruppe Haupt & Riesen, gibt der Verein Aktion Vierviertel Einblicke in seine Arbeit.

Aktion Vierviertel ist eine zivilgesellschaftliche Bewegung mit dem Ziel, die Demokratie in der Schweiz zu fördern, indem alle Einwohner*innen durch Erlangen des Bürgerrechts als vollwertige Mitglieder am politischen sowie gesellschaftlichen Leben partizipieren können. Die Aktion Vierviertel wurde 2020 gegründet, ist parteipolitisch und konfessionell neutral und setzt sich ein für ein Grundrecht auf Einbürgerung, für die gleichberechtigte und vollwertige politische sowie gesellschaftliche Teilhabe aller Einwohner*innen der Schweiz, für objektive und faire Einbürgerungsverfahren.

Donnerstag, 13.03.25 19:30 im Theaterladen (Eintritt frei)

© www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de

Welchen Einfluss hat das Erben auf die Demokratie? Mit dieser Frage beschäftigen sich Simon Baumann (Autor und Regisseur des Films «Wir Erben»), Meret Matter (Regisseurin von «Jeeps») und Michael Fässler (Ko-Kurator der Ausstellung «Hilfe, ich erbe!» des Berner Generationenhauses) in der Podiumsdiskussion «Erben und Demokratie». Die Podiumsdiskussion wird vom Philosophen Christian Budnik moderiert und ist kostenlos zugänglich.

Freitag 04. April 2025 im Anschluss an die Vorstellung von «Jeeps» (Eintritt frei)

 

Gemeinsam eine Vorstellung im Theater besuchen und auf dem Weg dorthin mehr über das Stück erfahren? Das bietet das Schlachthaus Theater mit der «Achse Wittigkofen–Rathausgasse» an. Wir treffen uns eine Stunde vor Vorstellungsbeginn beim Treffpunkt Wittigkofen und fahren gemeinsam mit der Tram zum Theater. Begleitet von einer Kulturvermittlerin und einer*m Mitarbeiter*in des Treffpunkts verbringen wir die Fahrt mit interaktiven Aktivitäten, raten, was wohl auf der Bühne geschehen wird, und ahmen mögliche Bewegungen nach.

Als Erstes besuchen wir die Vorstellung «Irgendwo anders» vom Ljubljana Puppet Theatre. «Irgendwo anders» verbindet Figurentheater mit modernen Animationen und vermittelt behutsam und altersgerecht das Thema Krieg aus der Perspektive von Kindern. Die Vorstellungen finden auf Deutsch statt und eignen sich für alle ab 7 Jahren.


Wann: Samstag, 26. April 2025, um 15:00
Wo: Treffpunkt Wittigkofen
Kosten: kostenlos
Anmeldung: Direkt beim Treffpunkt Wittigkofen oder per E-Mail an

Gemeinsam ins Theater gehen, Stücke erleben und diskutieren

Wollten Sie schon immer mehr über die Stücke erfahren, die Sie auf der Bühne gesehen haben? Spannende Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozess und zu den Arbeitsweisen der Künstler*innen erhalten? Oder sich nach den Vorstellungen mit anderen über das Gesehene austauschen? All das bieten die beiden Kurse «Highlights im SHT», die neu von der Volkshochschule Bern in Zusammenarbeit mit dem SHT angeboten werden.

Pro Kurs werden zwei bzw. drei ausgewählte Stücke im SHT besucht. Am Tag des Vorstellungsbesuchs finden jeweils eine Vor- und eine Nachbesprechung statt.
Der Kurs wird von Ute Sengebusch, Co-Leiterin des SHT, geleitet.

Alle weiteren Infos und die Anmeldeformulare gibt's hier

1. Kursangebot

Freitag, 13.02.26
GIMME A BREAK!!!
Baptiste Cazaux
Im Rahmen der Swiss Dance Days 2026

Freitag, 20.03.26
Invalid
Karin Maurer

2. Kursangebot

Donnerstag, 29.04.26
Elizabeth ‒ I'm not a Bitch
Milva Stark & Gornaya

Donnerstag, 21.05.26
Campobello
Eva-Maria Bertschy

Mittwoch, 03.06.26
Auf Bäume klettern
DAKAR Produktion

 

( ) ist eine künstlerische Entdeckungsreise, die auf die Zusammenarbeit zwischen dem SHT und der Dampfzentrale Bern fokussiert. Als gemeinsames Projekt der beiden Institutionen lädt es Künstler*innen ein, diese Verbindung in Form einer Videoinstallation kreativ zu erforschen.

Den Auftakt gestalten BiglerWeibel (Jasmine Bigler und Nicole Weibel) mit einer Arbeit, die Performance, digitale Medien und Installation zu poetischen Bildwelten verschränkt.
In den folgenden Saisons erweitern unterschiedliche Künstler*innen das Projekt mit ihren eigenen Videoarbeiten. Jede Edition eröffnet eine neue Perspektive auf die Beziehung der beiden Berner Kulturhäuser. So entsteht im Laufe der Zeit ein vielfältiges Archiv, das diese Verbindung nicht nur sichtbar, sondern auch erfahrbar macht.
 

BiglerWeibel

BiglerWeibel — bestehend aus Jasmin Bigler (*1993) und Nicole Weibel (*1990) — existieren seit 2016 als Duo. Ihre künstlerische Praxis beinhaltet die Verschränkung von Performance, Installation und digitalen Medien. Das Interesse am Auskundschaften von Raum und Körper zieht sich als roter Faden durch die Werke des Künstlerinnenduos. Ihre Arbeitsprozesse basieren auf der Intention, alltägliche Begebenheiten zu befragen und diese durch Manipulationen zu verändern.

www.biglerweibel.ch

 

( ) ist eine künstlerische Entdeckungsreise, die auf die Zusammenarbeit zwischen dem Schlachthaus Theater SHT und der Dampfzentrale Bern fokussiert. Als gemeinsames Projekt der beiden Institutionen lädt es Künstler*innen ein, diese Verbindung in Form einer Videoinstallation kreativ sichtbar zu machen.

Für die Ausgabe der ( ) Videoinstallation in der Spielzeit 2026/27 suchen das SHT und die Dampfzentrale Bern Videokünstler*innen, die sich künstlerisch mit der Verbindung der beiden Häuser auseinandersetzen möchten, eigenständige Videoarbeiten erstellen und so das wachsende Archiv mit neuen Perspektiven zu erweitern.

Die ausgewählte Arbeit muss bis Anfang September 2026 fertiggestellt sein. Die Videoarbeit wird in min. drei «Episoden» aufgeteilt, die im Verlauf der Spielzeit veröffentlicht werden und durchgehend sichtbar sind.

Die Screens, mit welchen die Videos bespielt werden, sind bereits installiert, ihre Position kann nicht verändert werden.

Interessierte Künstler*innen sind eingeladen, ihr Portfolio (Website oder PDF) einzureichen. Weitere Unterlagen sind nicht erforderlich. Künstler*innen mit Bezug zu Bern werden bevorzugt berücksichtigt.

  • Eingabefrist: 02. März 2026
  • Vergabe des Auftrags: bis 30. März 2026
  • Vernissage der Arbeit: Mo, 14. September 2026 (TBC)
  • Dauer: mind. 2 min pro Episode
  • Honorar: CHF 5000.–

Kontakt / Einreichung: tina.odermatt@schlachthaus.ch

Für die Spielzeit 25/26 wurde ( ) Videoinstallation vom Duo BiglerWeibel gestaltet.

Wir freuen uns auf vielfältige und experimentierfreudige künstlerische Positionen.

Schlachthaus Theater & Dampfzentrale Bern